Mittwoch, 2. Juni 2010

DANKE

Mit diesen Zeilen beende ich die Berichterstattung für diese Saison.
Ich möchte mich bei allen die zu einer „Lupenreinen“ Statistik der SG-Spiele beitragen haben bedanken. Besonders bei dem „1 Weg-Spielberichtschreiber“ Maxi Weikert, Jürgen Helmrich (der in regelmäßigen Abständen die Vertretung von Steil übernimmt) und natürlich dem Tobias Katzenberger, der uns ein Plattform in Form der SG-Page bietet auf der wir die Statistik darstellen können.
Mein größter Dank geht natürlich an den STEIL, der mich IMMER mit hervorragenden, lückenlosen und zu 100% zuverlässigen Informationen versorgt. Auch das Thema Pünktlichkeit der Infos schreibt er groß, dafür

VIELEN DANK…

Euer Benni


Ps: An alle Leser, ich hoffe ich konnte euch auch diese Saison wieder mit abwechslungsreichen und interessanten Texten präsentieren...
Nur wenn ich das geschafft habe bin ich zufrieden ;-)...

30. Spieltag (15. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Poppenlauer

Im letzten Spiel der Saison ging es natürlich wieder nur um die berühmt berüchtigte "Golden Ananas", dennoch hatte keiner die sehr schmerzhafte 7:1 Niederlage im Hinspiel auf dem eigenen Platz vergessen. Dafür wollten wir uns natürlich rächen...
Doch die Situation auf dem Platz gestaltete sich zunähst etwas anders. Poppenlauer, das die letzten beiden Spiele gegen so Spitzenmannschaften wie Alsleben und Eibstadt verlor, war das klar bessere Team und die SG agierte einfach zu behäbig, ideenlos, ohne Mumm - ja einfach
„Saft und Kraftlos“....
Folgerichtig auch der Führungstreffer durch Sebastian Dietz in der 16. Spielminute. Natürlich darf man dieses Tor SOO nicht bekommen. Der Freistoß von Dietz wurde flach getreten und rutschte durch unsere "löchrige" 4-Mann Mauer - so ein Müll.
Doch es sollte nicht schlimmer kommen. Erneut 16 Minuten später Momo mit einem katastrophalen Abschlag direkt auf Dietz - Tor - ja mein Gott Walter....
Und es ging munter weiter so. Wir hatten wirklich Glück das wir nicht das, mit Sicherheit vorentscheidente, 3:0 bekamen.
So ab der 30. Spielminute nahmen wir dann auch am Spielbetrieb teil. Mit einem Mal wachten wir auf und kamen sogar zu Chancen allerdings nichts Zwingendes.
Kurz vor der Pause wurde es allerdings zwingend, sehr zwingend. Nach einem langen Ball von Lukas Weitz auf Tobi wurde dieser im Strafraum – etwas unglücklich – von seinem Gegenspieler attackiert – klarer Elfer. Miro lies sich dich Chance nicht nehmen und traf (links - halb hoch), zu einem Psychologisch wichtigem Zeitpunkt, zum 2:1 Anschluss.

Nach dem Pausentee ging es gleich rund. Nach nur 3 gespielten Minuten zappelte die Murmle im Netz der Gastgeber. Nach einem fulminanten Schuss unseres „Kückens“ Lukas „Spritzer“ Weitz (BÄRENSTARKE Vorarbeit von Tobi) der am Lattenkreuz landete, verwandelte (der Tags zuvor leicht „angeschlagen“ in Großbardorf gesichtete) Florian Schlössinger souverän.
Das war natürlich ein Auftakt nach Maß, und wir blieben weiterhin am Drücker. Deutlich „Spritziger“ als der Gastgeber agierten wir nun. 59. Spielminute Tobi wird vorm 16ner gelegt. Freistoß Tobi legt fein auf für Warmuth – der mit Gewaltschuss – so der Plan. Michel säbelte voll am Ball vorbei….ein Spiegelbild der gesamten Saison!!!
Egal, wir drückten weiter. Folgerichtig auch der Führungstreffer durch Florian Schlössinger in der 64. Spielminute. Der Pass kam von Maxi Weikert und unser „Polizist“ hämmerte die Murmel aus 20 Meter in die Maschen.
Doch die Freude währte nicht lange, denn nur 2 Minuten später gelang Poppenlauer der Ausgleich. Nach einem sehr strammen Pass auf Maxi hatte dieser Probleme mit der Ballkontrolle. Stefan Graf bedrängt ihn von hinten und foult in dabei durch einen Tritt an Maxi`s linkes Knie – Foul Freistoß für die SG – denkste.
Der Schiri bewertete die Szene wohl etwas anders uns lies weiter laufen. Das Stefan Graf der Ball dermaßend über den Schlappen rutsch und der Ball sich unhaltbar in lange Eck senkte nennt man dann wohl Schicksal – gewollt war das so mit Sicherheit nicht – sei`s drum 3:3.
In der Folgezeit entwickelte sich eine Partie auf des „Messers Schneide“ wobei allerdings der Gastgeber den längeren Atem hatte. Gegen Ende der Partie erhöhte Poppenlauer den Druck, ja sie wollten den Sieg wohl mehr als wir.
In der 86. Minute dann auch der Siegtreffer. Nach einem Freistoß den, Poppenlauer kurz ausführte, kam Benni zu spät um die Hereingabe zu verhindern und am langen Pfosten setzte sich Christopher Schneider gegen den zu spät kommenden Michael Warmuth durch und markierte das 4:3.
Fazit: Ein Unentschieden zum Saisonabschluss wäre schön gewesen.
Benedikt Rückert 02.06.2010

Freitag, 28. Mai 2010

29. Spieltag (14. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Großwenkheim

Im Auswärtsspiel gegen Großwenkheim ging es ja noch umso einiges, nämlich um die berühmte „Goldene Ananas“ …
Nichts des so trotz wollten wir natürlich auch dieses Spiel nicht verlieren und wir begannen gut. Unbeirrt von dem Komplikationen kurz vor Anpfiff (der Stempel auf dem Pass von Lukas "Spritzer" Weitz war dem Schiri nicht "deutlich" genug) starteten wir konzentriert. Beiden Teams merkte man an das sie nicht verlieren wollten. Großwenkheim konnte gar die letzten VIER Spiele gewinnen - wir waren also gewarnt.
In der 10. Spielminute der erste Warnschuss der SG in Person von Michael Warmuth, doch nach seinem Freistoß bereinigte der Heim-Keeper den Schuss nach einer anfänglichen Unsicherheit.
In der 18. Minute dann, der am Samstag gegen Alsleben ja groß aufspielende, Tobias Katzenberger erneut mit einer STARKEN Aktion. Doch nach seinem Solo (begonnen an der Mittelinie) konnte der reaktionsstarke Keeper den Ball aus dem rechten unteren Eck fischen.
In der Folgezeit entwickelten wir ein optisches Übergewicht mit guten Chancen - doch wie SO SO OFT in dieser Saison schoss der Gegner den Führungstreffer.
In der 31. Spielminute verloren wir in der Vorwärtsbewegung den Ball-Konter-Tor.
Immer wieder diese Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, jetz war Großwenkheim am Drücker und die SG im Glück.
Nur 3 Minuten später Fürsch im Strafraum - wir von Benni hart aber Fair vom Ball getrennt - das war knapp. Kurze Zeit später wieder im Strafraum Unwucht geht ebenfalls hart (aber ebenso Fair) zur Sache. Das jammern des „Opfers“ wusste Unwucht zu kommentieren "STEH AUF !!!!"
Nun waren wir es wieder die Feldvorteile aufweißen konnten. Erst recht nach dem Matthias Mäckler den Lupfer von Tobi auf der Linie per Hand abwerte - ROT und Elfmeter für die SG. Unwucht behielt die Nerven und verwandelte zum 1:1.
Jetz wo der Gegner im Unterzahl war hatten wir natürlich Blut geleckt. 42. Spielminute: Miro kommt über Links, Pass zu Tobi - NIX war's.

Nach dem Pausentee legten wir los wie die Feuerwehr.
In der 48. Spielminute Eckball für die SG. Danach turbulente Szenen:

VIER MAL (Gruß an Miro)

hintereinander kamen wir zum Abschluss, aber das Runde wollte einfach nicht in das Eckige - MANN DU.....
Nur zwei Minuten später, Tobi über rechts - Schuss - Pfosten - Miro mit dem Nachschuss - DRÜBER - ja „Herr Gott's sakra....“
VIER Minuten später Michael Warmuth über Links, mit einem Pass auf Miro und diesmal zappelt die Murmel im Nest (VIERundfünfzigste Spielminute).
In der Folgezeit waren wir die klar überlegenere Mannschaft, konnten aber keinen weiteren Torerfolg mehr verbuchen.
In der 63. Spielminute dann Sebastian "Unwucht" Bieber mit einer Dummheit. Nach einem von ihm falsch ausgeführtem Einwurf, kommentierte er die Schiedsrichterentscheidung mit einem tippen auf die Stirn... Das ist natürlich Knall-Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Jetzt witterte der Gastgeber Morgenluft und wir verloren so ein wenig die Ordnung.
Wir mussten noch einmal alle Kräfte mobilisieren um die Punkte mit zu nehmen.
Natürlich kam Großwenkheim jetzt zu Chancen, eine davon in der 83. Spielminute als ein Panitz Freistoß zwar durch die Mauer ging, allerdings zum Glück auch neben das Tor.
Bedingt durch die totale Offensive von Großwenkheim kamen wir jetzt immer wieder zu Kontern, so auch in der 86. Spielminute als Warmuth - allein vorm Kepper - keinen Torerfolg verbuchen konnte.
Gwasie ihm Gegenzug der Gastgeber mit DER Chance zum Ausgleich. Nachdem Momo einen strammen Schuss nur nach vorne abwehren konnte warf er sich VOLL in den Nachschuss rein und konnte den Sieg damit retten.
Fazit: Auf Grund der vielen VIEL besseren Chancen ein nicht unverdienter Sieg.

Benedikt Rückert 28.05.2010

Donnerstag, 27. Mai 2010

20. Spieltag (5. Spieltag Rückrunde) Heimspiel gegen Alsleben

Im letzen Heimspiel der Saison gegen Alsleben wollten wir 1. den Negativtrend der letzen Wochen stoppen 2. den Klassenerhalt sicherstellen und 3. unseren Zuschauern einen versöhnlichen Abschluss bieten. All das sollte uns auch gelingen, aber der Reihe nach.
Wir begannen etwas hektisch - aber gut. In der Offensive sollte sich ein Spiel Tobias Katzenberger vs. ASV Alsleben/Eyershausen entwickeln.
In der 3. Spielminute ging’s los, langer Ball auf Tobi der allein vorm Alslebener Kepper, legt dann Ball vorbei wird um gemacht – alles klar Notbremse und Rot ODER? Nix da, der Schiri sah`s anderes und lies weiterspielen – nennen wir es mal eine „zweifelhafte“ Schiedsrichterentscheidung.
Aber wir ließen uns nicht beirren und machten weiter Dampf. Folgerichtig das 1:0 durch Tobias nach einem erneuten langen Ball der von Maxi präzise gespielt wurde.
OK du führst gegen einen -fast- Absteiger, zu Hause – jetz bringst du mal Ruhe ins Spiel und lässt Ball und Gegner laufen – ein WUNSCHDENKEN… So was bekommen wir einfach nicht auf die Reihe.
In der 13. Minute Eckball für die Alslebener und Eyershäuser – Kopfball Endres – Tor…. Guten Morgen Benni, KLAR sein Stellungsfehler.
Nun entwickelte sich eine ausgeglichene Partie die trotz eines Aufbäumens vom Gast trotz alle dem mit einer optischen Überlegenheit unserer Seits vor an Schritt.
In der 41. Spielminute dann wohl DIE letzte Chance auf den Klassenerhalt für Alsleben. Wir (kurz in Unterzahl zwecks Verletzung von Benni) ließen erneut Endres frei vorm Tor zum Schuss kommen, aber Momo stürmte aus seinem Kasten und parierte STARK!
Nur zwei Minuten später. Eckball für den Gast - schlecht ausgeführt so das Rösler einen unglücklichen Pass nach hinten spielte. Seinen Fehlpass spielte Miro direkt in den Lauf von Tobi der frei vor Marco Derleth im Tor der Gäste - Tunnel - 2:1.
Die Führung zu diesem Zeitpunkt zwar verdient, aber wenn die Sache dumm läuft hätte durchaus auch der Gast mit einer Führung in die Pause gehen können.

In der Pause wurde es etwas lauter, da alles noch nicht so lief wie wir uns das vorgestellt hatten, doch es wurde besser - VIEL BESSER.
In der 2. Halbzeit fand der ASV Alsleben/Eyershausen einfach nicht mehr statt- ja man kann sagen: So spielt ein Absteiger (wir kennen das ja...)!
In der 51. Spielminute machten wir dann einen Knopf an dieses Spiel. Nachdem ERNEUT Tobi sich überragend durchsetzte, passte er gescheit zu Maxi der nun wenig Probleme hatte die Murmel zum –natürlich Vorentscheidenten - 3:1 im Gästegehäuse unterzubringen.
Nun war der Widerstand der Mannen aus Alsleben und Eyershausen gebrochen. Man merkte nun so gar nicht mehr das es bei ihnen gegen den Abstieg ging. Immer wieder entblößten wir die Gäste „Abwehr“ regelrecht. In der 60. Spielminute folgerichtig das 4:1 durch Daniel Leicht. Vorarbeit – wie soll es auch anders sein – einmal mehr ÜBERRAGEND gemacht vom Dauerläufer Tobias Katzenberger.
Nur 5 Minuten später dezimierte sich Alsleben noch zusätzlich - Michael Müller holte sich Gelb-Rot ab.
In der 80. Spielminute setzten wir noch das 5:1 drauf. Nach einer Flanke von Gröte stand Flo Schlössinger (machte ein starkes Spiel) goldrichtig und „nickte“ zum 5:1 ein.
Fazit: Ein völlig verdienter Sieg gegen einen – vor allem in der Abwehr – überforderten Gegner.

Benedikt Rückert 27.05.2010

Donnerstag, 20. Mai 2010

28.Spieltag (13. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Weichtungen

Im Auswärtsspiel gegen Weichtungen sollte nach eine kurzfristig einberufenen internen Mannschaftssitzung alles besser werden. Es kam anders – ganz anders….
In der 2. Minute bekam Weichtungen einen sehr zweifelhaften Freistoß zugesprochen. Der Ball kam in die Mitte, in Pingpong Manier von einem Bein zum anderen und zuletzt an das von Huntoon – drin…. So ein Scheißdreck.
Der Schock sahs tief. Anstoß der Ball wird zurück zu Benni gespielt der weiter zu Schmitti. Dieser, in der letzten Zeit auch nicht mehr sooo konstant wie noch vor ein paar Wochen, mit einem Riesenbock…. Anstatt die Murmel zu schlagen, versuchte er zu Benni zurück zu passen. Allerdings übersah er dabei den heranrauschenden Denner, der den Ball abfing und nun allein vor Momo stand – 2:0 nach 3 Spielminuten – ja gibt`s den so was auch???
OK – 2:0 zurück jetz muss aber mal was gehen - ging es auch. Breits in der 5. Minute Gröde mit einem Freistoß zu Tobi dieser mit einem Fallrückzieher – gehalten. Sah sehr gut aus, brachte aber wenig ein….
Wir waren nun voll ihm Spiel und spielten phasenweiße nicht schlecht. In der 9. Spielminute dann Unwucht mit einem fulminanten Freistoß aus ca. 25 Meter, doch ein Verteidiger konnte vor der Linie klären. Nur eine Minute später – jetz war Unwucht heiß… Er tanze gerade zu graziös durch die halbe Weichtunger Innenverteidigung, doch er brachte die Murmel wieder nicht im Tor unter – seinen verballen Ausstoß „mAAnn Eyyy“ hat man mit Sicherheit bis runter ins Dorf gehört…
Bedingt durch unsere „totale Offensive“ kam Weichtungen natürlich zu Kontersituationen, so auch in der 18. Spielminute. Nach einem langen Ball klebte Momo förmlich auf der Linie fest und wir hatten Glück das Huntoon nicht ans Spielgerät kam.
Nur eine Minute später: Schöne Freistoßposition aus ca. 18 Meter – eine Tobi Angelegenheit der im „Schnick Schnack Schnuck“ gegen Miro gewann, allerdings weck rutschte, so dass der Ball über den Querbalken hin weck flog.
In der 21. Minute dann die beste Chance überhaupt für uns. Nach einem feien Pass von Maxi auf Miro ist dieser allein vorm Kepper und scheitert. Das fatale an dieser Situation, er übersah (oder wollte nicht abspielen) dabei den VÖLLIG freistehenden Tobi, der den Ball nur noch ins leere Tor hätte schieben müssen.
So was rächt sich meistens – und zwar schon 3 Minuten später. Angriff Weichtungen – gutes Zusammenspiel zwischen Huntoon und Denner (Stefan und Benni hatten immer wieder Probleme mit den beiden wendigen und pfeilschnellen Stürmern), Benni nicht mit letzter Konsequenz an Denner – Schuss aus ca. 18 Meter – TOR… Aber auch wenn wir das natürlich schlecht verteidigten – denn kann Mann auch schon mal halten – Momo wurde halt auf dem falschen Fuß erwischt...
Nun wurde es natürlich etwas hitziger, da wir mit so einem Rückstand natürlich nicht gerechnet hatten. In der 28. Spielminute ein rüdes „Frustfoul“ von Benni an Huntoon worauf hin Schmitti und Denner „eng zusammenrückten"...
In der 38. Spielminute kam es dann noch dicker. Nach einem Freistoß von links Außen kam der Ball ca. 2 Meter rechts neben das Tor. Auf Höhe der Grundlinie kam erneut Huntoon zum Kopfball und brachte die Murmel im Gehäuse unter. So wohl Momo (Stellungsspiel) als auch Benni – der (wurde in der Halbzeit für den „erfahrenen“ Willi ausgewechselt) irgendwo stand aber sicher nicht beim Gegenspieler – sahen in dieser Situation SEHR schlecht aus.
Kurz vor dem Pausentee kamen wir noch zum Anschlusstreffer durch Tobi, der aus stark
abseitsverdächtiger Position den ansonsten STARK haltenden Keeper von Weichtungen per Tunnel zum 4:1 Anschluss düpierte.

In der Pause kam es zu einer kurzen, heftigen, lauten Ansprache von Herbert, die allerdings nur bedingt Wirkung zeigte.
Weichtungen war nun das bessere Team und war uns während der kompletten 2. Halbzeit in allen belangen überlegen. Spätestens mit dem 5:1 nach einem schönen Angriff über unsere rechte Verteidigerseite, war bei uns jeglicher Kampfgeist dahin. Kurz drauf verletzte sich Stefan Pompe bei einem Zweikampf schwer am Knie, wahrscheinlich sämtliche Bänder gerissen - VERDAMMTE KACKE…
Trauriger Höhepunkte waren sowohl Tobi`s Chance in der 89. Minute (frei vorm Kepper) und das 6:1 durch Eusner bei dem Momo erneut sehr schlecht aussah.
Das Momo in der Nachspielzeit noch einmal STARK parierte ist leider nur eine
Randnotiz.

Fazit: Es fällt mir schwer bei diesem Spiel ein passendes Fazit zu finden. Einfach alles TOTAL SCHEISSE gelaufen….
Benedikt Rückert 20.05.2010

Mittwoch, 5. Mai 2010

26. Spieltag (11. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Merkershausen

Im Auswärtsspiel gegen den abstiegsgefährdeten MSV Merkershausen, wollten wir endlich einen entschiedenen Schritt in Richtung gesichertes Mittelfeld gehen. Es sollte erneut anders kommen, aber der Reihe nach.
Bei regnerischem Wetter begann Merkershausen wesentlich aggressiver, zweikampfstärker, ja einfach „spritziger“ als die SG. Wir regierten nur - Merkershausen agierte. Folglich auch die erste brenzlige Situation vor unserem Tor in der 5. Spielminute, doch Andre Zell traf nur neben unser Gehäuse.
Nur 3 Minuten später machte er es besser und traf zum verdienten 1:0. In dieser Situation pennten gleich mehrere. Erst verlor Michel das Kopfballduell gegen seinen Kontrahenten, Benni stand irgendwo nur nicht beim Mann, Schmitti war auch nicht wirklich auf der Liberoposition und somit hat Stefan der nun gegen Zwei stand wenig Chancen – Pass auf Zell der trifft im nachsetzen – FUCK.
Auch in der Folgezeit war Merkershausen das bessere Team ohne jedoch größere / oder gar gefährliche Chancen heraus zu spielen – aber die „optische Überlegenheit“ war ganz klar beim Gastgeber.
So nach ca. 25 Spielminuten begann es dann stärker zu regnen – es kam runter was ging. Das Spiel wurde dadurch weder besser noch schlechter – es blieb nach wie vor auf einem mäßigen Niveau.
So ab der 30. Minute beteiligten wir uns dann auch mehr oder weniger am Spielgeschen und prompt wurde es gefährlich. Schöne Flanke auf Chiller – der per Volleyabnahme drüber.
Ein paar Minuten später. Endlich mal eine Kombination über mehrere Stationen - und was für eine. Der Ball kommt über rechts zu Tobi -> direkt weiter auf Maxi -> der ebenfalls direkt zu Miro Direktabnahme aus ca. 7Meter Torentfernung -> TOR… denkste. Der Merkershäuser Kepper reagiert prächtig und lenkt den Schuss um den Pfosten – FUCK.
Ansonsten gab es bis zur Halbzeit keine nennenswerten Szenen mehr.

Nach der Halbzeit war erneut Merkershausen das aktivere Team. Folgerichtig auch das 2:0, als nach einer Ecke der Ball „eigentlich“ schon geklärt war – aber Kuhn gut nachsetzte und dann Ball in die Mitte auf Schüll brachte der nur noch den Kopf hinhalten musste. Auch in dieser Szene stand Benni nicht eng genug am Mann – zweiter Fehler – zweites Tor für Merkershausen.
Aber: Nun waren wir wach. Wir spielten jetz – zumindest etwas – besser und kamen auch zu Chancen. 59. Spielminute: Flanke von Steve auf Tobi -> DRÜBER. Nur kurze Zeit später, Tobi auf Steve - der eine DEUTLICHE Belebung in unser Spiel brachte – aber auch er scheiterte.
Wir waren jetz am Drücker, doch dann eine Schrecksekunde: In der 70. Spielminute wieder mal Merkershausen vor unserem Gehäuse – der angeschlagene Momo kommt raus – hat die Murmel sicher -> DENKSTE. Er lässt den Ball fallen und Kuhn hat das leere Tor vor sich, nur Benni hat etwas gegen das 3:0 und klärte vor der Linie.
Gwasie im Gegenzug: Flanke von Kröte auf Chiller – Kopfball – TOR, der Anschlusstreffer war gefallen.
Wer jetz dachte so die SG „brennt ein Feuer“ ab, der lag weit daneben. Quasi mit dem Anschlusstreffer schalteten wir wieder einen Gang zurück.
Zwar versuchten wir weiterhin - meist durch eher unkoordinierte Angriffe- auf den Ausgleich zu drängen, aber all zu oft verliefen sich unsere Bemühungen im Sand / in der vielbeinigen MSV-Abwehr.
Bedingt durch unsere vielen vielen Fehler im Angriffsspiel kam Merkershausen mehr und mehr zu Kontern. Allerdings konnten sie keinen davon verwerten, so dass sie zwar bis zum Schluss zittern mussten, aber letzen Endes einen verdienten Heimsieg einfahren konnten.

Fazit: Einfach zu wenig Leidenschaft gegen ein angeschlagenen Gegner an den Tag gelegt und VERDIENT verloren.

Benedikt Rückert 05.05.2010

Dienstag, 27. April 2010

25. Spieltag (10. Spieltag Rückrunde) Heimspiel gegen Pfändhausen

2 Siege in Folge, eine schmaler Grat zwischen Selbstvertrauen und Überheblichkeit, Hochzeit von Timo und Dani am Tag zuvor, Hollschter Bierfrühling ,Unwucht´s 20. Geburtstag und der Tabellenzweite mit Aufstiegsambitionen zu Gast im „HaachStadion“ – Die Zeichen standen also denkbar schlecht.
Die Erfolgself von Münnerstadt wurde für das Heimspiel nicht geändert, da Benni weiter aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte.
Lediglich Timo „Büchsenmacher“ Göpfert war kurzfristig zugestoßen und begann seine Flitterwochen auf der Ersatzbank, TipTop – Danke Timo und alles Gute Euch 5 (davon vier Mädel(!!!).

Los ging es, wie man das von der Tabellensituation her erwarten konnte: Pfändhausen machte das Spiel und wir wollten mit gefährlichen Kontern im „eigenen Stadion“ gefährlich sein. Leider blieb es nur bei diesem Wunsch, denn so richtig in Schwung kam nur Pfändhausen. Bei uns war alles sehr behäbig, jeder Schritt tat weh und die Abspielfehler häuften sich.
In der 9. Minute die erste Schecksekunden, Momo nach eigenen Aussage mit verdacht auf Kreislaufzusammenbruch wegen Wassermangels. Er konnte aber nachdem die Wasserversorgung stand, weiter machen.
Doch nun wurde es ernst: Pfändhausen erspielte sich immer mehr Möglichkeiten und in der 24. Minute war es dann soweit: Der Pfändhäuser Stürmer wurschtelt sich an der Auslinie am 5er-Eck gegen 3(!) SG´ler durch, kann überlegt in den Rücken der Abwehr ablegen und Dominik Kraus muss nur noch einschieben – das DARF einfach nicht passieren. Der Ball war eigentlich schon so gut wie geklärt. Die Schuldfrage lassen wir hier offen, Kollektives pennen in der Hintermannschaft.
So ging es danach auch munter weiter. Pfändhausen mit viel Platz, besonders über Michel`s Seite, der ein ums andere Mal seine, von der Schnelligkeit gleichwertigen Gegenspieler, zu viel Platz ließ. Aber auch der Rest der Mannschaft war bis Dato weit von der Normalform entfernt. Einzig Stefan Pompe zeigte eine gute Leistung gegen seinen Gegenspieler.
Nachdem sich Schmitti nach einem Foul als letzter Mann die gelbe(!) Karte abgeholt hatte und Unwucht in der 41. verletzungsbedingt (er war wohl auch so ganz froh drum…) gegen Jochen ausgetauscht wurde, gingen wir mit einem verdienten Rückstand in die Halbzeit.
Doch auch die energische Halbzeitansprache von Herbert half vorerst nicht viel. Pfändhausen machte weiter druck, vergaß jedoch das Tore schießen. Zu unserem Glück wollte die den Ball „rein tragen“, anstatt mal aus 10m abzuziehen. Ab der 70. Minute machte sich dieser Kraftaufwand bei Pfändhausen bemerkbar und wir kamen, auch durch Timo´s Einwechslung, nun besser ins Spiel.
Michael Warmuth setzten sich endlich mal außen durch (sein Gegenspieler musste verletzt raus), ging auch ENDLICH bis zur Grundlinie und legte für Miro, leider etwas in den Rücken ab, wodurch der den Ball nicht kontrolliert platzieren konnte….er haute über den Ball.
Pfändhausen beruhte sich Ihrerseits nun aufs Kontern, war jedoch weiterhin vor unserem Tor zu unentschlossen.
Dann die 85. Minute: Miro setzt sich schön halbrechts durch, Tobi löst sich nach hinten von seinem Gegenspieler in Erwartung einer lang gezogenen Flanke auf Höhe des Elfmeterpunktes. Die Flanke kommt jedoch flach und zu kurz, Pfändhausen kann nicht klären, Tobi grätscht an den Ball doch der Torwart kann den Winkel verkürzen, Abpraller nach hinten zum freistehenden Jochen der nur noch aus ca. 14m ins leer Tor schieben muss – vorbei!
Das war DIE Chance zum völlig unverdienten Ausgleich. Der MUSS rein.
Danach noch 2 kläglich vergebene Pfändhäuser Chancen und dann war Schluss.

Fazit: Samstag gelumpt, Sonntag schon nach 10min gepumpt und verdient verloren. Am kommenden Sonntag wird’s ernst, da brauchen wir die volle Leistung von jedem-NÜCHTERN!!!
27.04.2010 Tobias Katzenberger

Donnerstag, 22. April 2010

24. Spieltag (9. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Münnerstadt II

Antritt bei der 2. Mannschaft in Münnerstadt – ein Sechs-Punkte-spiel – wenn man so will. Im Hinspiel konnten wir ein glückliches 1:1 erkämpfen und da immer mal einige Mürschter Spieler der ersten Mannschaft in der Zweiten ran „dürfen“, konnten wir uns auf was gefasst machen. Wir nahmen uns trotzdem viel vor und wollten den Schwung von letzter Woche mitbringen.
Überraschenderweise gelang das sogar in der ersten Halbzeit in nahezu beeindruckender Effektivität.
Wir begannen gewohnt defensiv mit Miro als einzige Spitze, Maxi und Tobi dahinter. Mit Kröte über rechts und Michi Warmuth über links gab es über die Außen keine Veränderungen. Da Benni „beruflich“ bedingt fehlte, mussten wir jedoch hinten etwas umstellen: Chiller mit Unwucht auf der 6er-Position, Schmidti als Libero, Stefan Pompe und überraschend Flo als Verteidiger.
Münnerstadt nahm von Anfang an die Initiative und spielte auch ansehnlichen Fußball bis ca. 20m vor unserem Tor. Und dann war Feierabend!
Wir standen gut sortiert und hielten alles vom Kasten fern. In der 10. Minute dann eine Balleroberung im Mittelfeld, schnell gespielt auf Miro, dieser mit einem Chip (so nennt das man jetzt wohl) auf den von hinten ankommenden Tobi, welcher den Ball nur noch freistehenden über den Keeper lupfen musste. 1:0!
Münnerstadt jedoch wenig geschockt, übernahm wieder das Spiel. Und was einmal klappt, klappt auch ein zweites Mal: Schmitti in der 15. Minute mit - wieder mal überragendem Stellungsspiel - erkämpft sich den Ball, spielt steil auf den gut frei gelaufenen Warmuth und dieser wieder allein vorm Keeper aus halb linker Position ins kurze (!) Eck. 2:0.
21. Minute, erneut eine Balleroberung im Mittelfeld von Maxi (welcher mit großem Laufpensum Tobi defensiv den Rücken frei hielt) und mit einem Steilpass auf Tobi die gesamte Mürschter Abwehr aushebelte. Tobi dann wieder allein vor dem Torhüter (die arme Sau) mit einem frechen Lop über den Schlussmann zum Drei zu Null. Sowas von kaltschnäuzig vor dem Tor waren wir - schon lange……NOCH NIE!!!
Aber Münnerstadt machte weiter druck, kam jedoch nur noch zu einer guten Gelegenheit, als Flo auf Abseits spielte, der Schwarzkittel den Stürmer jedoch gewähren lies, dieser aber mit schwachem Abschluss bei dem Momo keine Mühen hatte.
Pause.
Trotz der DreiNullFührung machte sich ein ungutes Gefühl zur zweiten Halbzeit breit, welches sich in der 55. Minute bestätigen sollte. Der letzte Biss fehlte nun und so waren wir einmal mehr zu spät im Zweikampf und Münnerstadt bekam wieder mal einen Freistoß, ca. 25m, Mittelstürmerposition, den sie nun auch nutzten. Neutralbetrachte der längst überfällige Anschlusstreffer. Nun ging es Schlag auf Schlag.
60. Minute: Eine verunglückte Flanke von links außen, 30m zum Tor wird immer länger und länger und fällt hinten ins Lange Eck. Ob der haltbar ist, wird man sich in 100 Jahren wohl auch noch streiten. Egal. Wir waren nur ganz aus dem Spiel und agiert viel zu ungestüm: Micheal attakiert den Mürschter Stürmer am 16er eck zu ungestüm, dieser nimmt dankend an – Elfmeter – 3 zu 3. Jetzt war eigentlich jedem klar, „das geht völlig naus die Nüss“.
Doch Münnerstadt war wohl auch etwas platt von der Aufholjagt und stellte die Offensivbemühungen etwas ein. Und so kam es wieder zu einer Balleroberung im Mittelfeld, schöne Ballstaffete zwischen Miro und Spritzer, dieser steckt am 16er wieder zu Miro durch und der schiebt ihn überlegt ins lange Eck – 4:3. Wahnsinn, plötzlich waren wir wieder auf der schmeichelhaften Siegerstraße.
Münnerstadt bäumte sich zwar noch einmal auf, konnte aber nicht mehr gefährlich werden und somit zitterten wir mit lezter Kraft den Sieg nach Hause.
Fazit: Lehrbuchartig ausgekonter und eiskalt vor dem Tor, doch durch die Leistung zwischen der 35. und 75. Minute ein glücklicher Sieg.
Wie wichtig der jedoch war, zeigt die aktuelle Tabellensituation…
Tobias Katzenberger 22.04.2010

Donnerstag, 15. April 2010

23. Spieltag (8.Spieltag Rückrunde) Heimspiel gegen Winkels

Im Heimspiel gegen Winkels ging es vor allem darum wieder Sicherheit ins Team zu bringen und vll. auch wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kehren, da wir (wie der interessierte SG -Anhänger sicherlich weiß) im Jahr 2010 noch keinen Punkt hohlen konnten...
Das es gleich ein „Dreier“ dieser Art wurde, damit konnte eigentlich niemand rechnen - aber der Reihe nach:
In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Man konnte zu diesem Zeitpunkt feststellen dass wir zwar noch etwas verunsichert waren, aber durchaus bemüht dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Nach sieben Minuten erkämpfte sich Miro STARK den Ball auf der linken Außenbahn und passte gedankenschnell auf Michael Warmuth.Dieser schlug eine mustergültige Flanke auf Tobias Katzenberger. Dass dieser den Kopf dermaßend gut hinhielt und zum 1:0 traf verblüffte ihn sogar selbst etwas. Es sollte sich ein Spiel entwickeln bei dem uns einfach ALLES gelang und Winkels REIN GAR NICHTS.
In der Folgezeit weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. Ab der 10. Spielminute begann dann eine etwas schlechtere (unglückliche) Phase für Momo, der bei jedem Rückpass größere Probleme hat den Ball weiter zu spielen zu klären etc. Allerdings konnte Winkels das nicht zu seinem Vorteil nutzen.
In der 31. Spielminute kam erneut Tobi zu einer guten Chance, aber er schoss knapp links unten vorbei. Kurz darauf Eckball Warmuth, Tobi GENIAL mit der Hacke (hatte einen Schuss Arroganz) - aber STARK pariert.
In der restlichen Minuten bis zur Halbzeitpause war Winkels das aktiviere Team, aber nach einer erneuten „Momo-Unsicherheit“ warf sich Kröte in den Schuss und der Ball prallte von der Latte zurück ins Spielfeld wo wir dann mit vereinten Kräften und einem energischen Momo klären konnten(41. Spielminute). Sekunden vor dem Pausenpfiff hatten wir dann noch mal eine 1000%ige Chance. Miro wird schön über rechts frei gespielt, der Winkel ist sehr spitz und er hätte locker auf den gut postierten Maxi zurücklegen können, doch er entschied sich fürs schießen und scheiterte am Kepper.

Nach der Halbzeitpause war der Jahn aus Winkels das bessere Team. Sie waren aktiver hatten mehr vom Spiel, waren zweikampfstärker- einzig was fehlte war der Torerfolg. Das sollte sich in der 58. Spielminute rächen. Nach einem Warmuth Freistoß setzte Tobi den Abpraller an den Pfosten - FUCK...Aber: Keine Angst, Maxi war zur Stelle und staubte ab. Ja und was soll man sagen - mit diesem Tor stellte Winkels das Fußballspielen ein und wir drehten mehr und mehr auf...Nun klappte bei uns wirklich alles. In der 65.Spielminute stand Chiller nach einer Kröte Flanke mehr oder weniger im Weg - verlängerte den Ball aber so GENIAL (glücklich) des er Miro herrlich vor die Füße prallte und dieser lies sich diese Chance nicht nehmen.
Nun brachen alle Dämme beim Jahn. Nur 2 Minuten später: Miro legt zurück auf Tobi der zieht ab - halbhoch an den rechten Innenpfosten -TOR. So ein Ding klappt auch nicht alle Tage.
Winkles ergab sich nun seinem Schicksal. Nur 7 Minuten später: Warmuth flankt scharf nach innen und Kiesel trifft (bedrängt von Tobi) ins eigene Netz. Ich hatte ja schon am Anfang erwähnt dass bei Winkels an diesem Tag wirklich gar nichts funktionierte. Wiederum nur 2 Minuten später wird Maxi von den Beinen geholt - klarer Elfmeter...Die Ausführung von Michel eher dürftig - aber egal - Die Murmel war drin....
Nur eine Minute später: Flo springt der Ball vors Visier, er zieht aus 25 Metern Torentfernung ab - normalerweise gehen solche Bälle über den Zaun - an diesem Tag traf Flo zum 7:0 Endstand.
In den letzten Minuten spielten wir den Sieg locker nach Hause. Der eingewechselte Unwucht sorgte noch einmal für Betrieb...Erst setzte er zu einem feinen Dribbling an, konnte den Abschluss allerdings nicht so erfolgreich gestallten(85. Spielminute). Das Beste an dieser Aktion war noch die Aussage des Trainers von Winkels: "Der walzt alles um, des is der Wahnsinn" - sehr Geil... Nur drei Minuten später erneut schönes Dribbling von Unwucht, das von Libero per Foul beendet wurde. Unwucht`s Empörung "Ihr Hölzer" wurde von seinem Gegenspieler Simon Sergey nicht so ganz verstanden“ „ eY!! Was hast du gesagt“ AUCH SEHR GEIL....
Fazit: Das Spiel hätte auch ganz anders laufen können, hätte Winkels seine Chancen genutzt, so war es ein Erfolg der mal wieder sehr sehr gut getan hat.

Benedikt Rückert 16.04.2010

Donnerstag, 1. April 2010

22. Spieltag (7.Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Nüdlingen

Im Auswärtsspiel bei Nüdlingen war eines von Anfang an klar: Hier konnten wir nur mit einer Topleistung und der nötigen Portion Glück etwas reißen…doch es sollte anders kommen – aber der Reihe nach.
Nüdlingen suchte von Anfang an sein Heil in der Offensive, doch wir wussten es von der 1.Spielminute an aggressiv dagegen zu halten. Man merkte gleich das unsere etwas härtere Gangart den Nüdlinger Spielern nicht so ganz gefiel…. Selbstverständlich war das auch von uns so gewollt…
In den ersten Minuten war Nüdlingen zwar optisch überlegen, aber wir hielten kämpferisch sehr gut dagegen und standen auch relativ sicher..
In der 18. Minute wurde dann ein Nüdlinger Angreifer ca. 22 Meter vor unserem Gehäuse (umringelt von 3 SG-Lehrn) zu Fall gebracht was mit Freistoß geahndet wurde. Ihr ahnt schon was kommt, Gerlinger zog Flach ab- unsere Mauer hüpfte und Momo sah auch „etwas“ unglücklich aus….das 1:0 für den Klassenprimus.
In der Folgezeit blieb optisch alles beim Alten. Nüdlingen spielte, wir hielten kämpferisch dagegen. Aber bereits in der 37 Minute folgte des 2:0 für den Tabellenführer.
Hypo hat eigentlich die Chance zu klären, allerdings gelang im das nicht „so richtig“, sodass Katholing drei Mann umkurven durfte und zum 2:0 einschob – „ungeschicktes Abwehrverhalten“ nennt man so was wohl.
Wir hatten in der 1.Hälfe eigentlich kaum ein nennenswerte Offensivaktion außer einmal, als Tobi schön über Links frei gespielt wurde, allerdings versprang im der Ball auf Höhe der Torauslinie.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild, allerdings versuchten nun auch wir etwas mehr in der Offensive…Wir schafften es in den Anfangsminuten der 2.Hälfte die Nüdlinger von unserem Tor fern zu halten und wagten uns mehr und mehr auch nach vorne, vorerst allerdings ohne nennenswerten Erfolg. In der 60. Spielminute dann eine Ecke für die SG bei der Nüdlingen etwas unsicher wirkte letzten Endes aber den Ball klären konnte.
Nur 3. Minuten später war es dann soweit: Tobi setzte sich schön im Mittelfeld durch und konnte nur durch Foul gestoppt werden.
Den fälligen Freistoß „zimmerte“ Schmitti aus ca. 25,35m (Abschätzung Steil) in den linken Torwinkel – eine GEILE BUDE…..
Nun waren wir am Drücker und lockerten Zusehens die Abwehr – ein Fehler!!! Denn je mehr wir die Abwehr lockerten desto mehr Konterchancen ergaben sich für Nüdlingen. Und wenn du oben stehst und eine Qualitativ so gute Mannschaft wie Nüdlingen hast, dann nutzt du die auch irgendwann. In der 75. Spielminute folgte das 3:1.
ABER: Wir gaben uns noch nicht geschlagen. Tobi mit einem TRAUMPASS auf den eingewechselten „Unwucht“ (O-Ton von Hypo`s Gegenspieler zu dieser Einwechslung: „Was solln des jetz“), aber er verstolperte freistehend den Ball leichtfertig.
Nach dieser Aktion war es vorbei mit der Herrlichkeit. Nüdlingen war nun absolut überlegen. Zwar konnte Benni in der 82. Spielminute (klärte vor der Linie für den geschlagene Momo) noch des 4:1 verhindern, aber nur eine Minute schepperte es dann doch. Das 5:1 dann ärgerte den interessierten SG-Anhänger maßlos, denn: Wenn du in der 83 Spielminute 4:1 gegen den Tabellenführer hinten liegst dann gibt’s nur eins: SCHADENSBEGRENZUNG.
Aber was macht die SG…mit „Hurra“ nach vorne… Das die Nüdlinger dann noch eine ihrer zahlreichen Konterchance zum 5:1 verwerteten ist dabei nicht ungewöhnlich – das war unclever….
Fazit: Verdient (wenn auch etwas zu hoch) verloren.

Benedikt Rückert 01.04.2010

Mittwoch, 24. März 2010

21.Spieltag (6. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Trappstadt

Das 1. Spiel im neuen Jahr stand an und gleich DAS Derby schlechthin. In Trappstadt ist es ja traditionell so, das wir uns gegen diese kampfstarke Truppe eher schwer tun, aber diesmal war das anders. Wie schon im Hinspiel hatten wir die Trappstädter ganz klar im Griff, allein was (wiederum) fehlte waren die Tore.
Wir spielten in einer hart umkämpften Partie in der wirklich um jeden Quadratzentimeter gefeitet wurde Phasenweiße recht ordentlich nach vorne und kamen immer wieder zu dicken Chancen. Doch Tobi (knapp vorbei) Miro, Flo (rutschten am Ball vorbei) und noch mal Miro (nach schöner Vorarbeit über links von M.W.) an den Pfosten konnten nichts Zählbares erwirken. So kam es das wir mit einem 0:0 in die Kabinen schlichen und das mit einer Leistung die Kraft gekostet hatte.

In der 2.Halbzeit zeigt nun auch der Gastgeber etwas mehr und wurde offensiver. Aber erneut waren wir es die eine 1000%ige Chance hatten. Michael Warmuth taucht allein im 16ner auf konnte allerdings aus 8 Meter Torentfernung die Murmel nicht an Florian Zoller im Gastgeber Gehäuse vorbei bringen. Ja ja dieser Zoller, er brachte uns ein ums andere mal um den Verstand. Er hielt an diesem Tag einfach alles was zu halten war und manchmal, wie in just dieser Szene mit Michael Warmuth, eben auch ein bisschen mehr.
Und so kam es wie es kommen musste (und gegen diesen Gegner schon VIEL VIEL zu oft der Fall war), wir kassierten das 1:0. Einmal (wirklich nur einmal) pennte Stefan Pompe der ansonsten STARK gegen den agilen Schirling spielte. Dieser konnte sich nach einem guten Pass aus dem Mittelfeld alleine auf Momo zu bewegen und der holte Schirling Elfmeterreif von den Beinen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Benkert sicher. Nun war natürlich erst einmal ein kleiner Bruch in unserem Spiel vorhanden. Trappstadt wurde nun auch offensiver und kam zu eins zwei Chancen.
So ab der 70. Spielminuten versuchten wir dann wieder mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, was und teilweiße auch gut gelang aber:
Es bleibt nach wie vor neben unserer Abwehrschwäche DAS große Manko – der Torabschluss. Tobi mit einer riesen Chance – Ball versprungen, Miro an den Querbalken – es ist wahrlich zum Mäusemelken. Nach 5 Minuten Nachspielzeit pfiff der gute Schiri Balling die Partie ab und wieder einmal gab es für uns in Trappstadt nichts zu hohlen - FUCK.
Fazit: Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen.

Freitag, 11. Dezember 2009

18. Spieltag (3. Spieltag Rückrunde) Heimspiel gegen Eibstadt

Das letzte Spiel in diesem Jahr stand an. In Heimspiel gegen den Tabellendrittletzten Eibstadt 05 „war ein Sieg Pflicht“ (O-Ton unseres Trainers Herbert Köhler) – doch es sollte GANZ ANDERS kommen.
Das Spiel begann wie so viele Spiele in der letzen Zeit. Wir schläfrig, der Gegner hellwach und bissig. Nur Gott weiß warum wir in der Anfangsphase – STANDESGEMÄß – pennen.
In der 1. halben Stunde war der FC aus Groß- und Kleineibstadt das KLAR bessere Team. Sie legten alles an den Tag was man in einem solchen Spiel braucht. Kampfgeist, absoluter Einsatz, Willensstärke usw. – und wir – NICHTS. In den ersten Minuten gewannen wir kaum einen Zweikampf und konnten uns nur mit Mühe gegen den stark aufspielenden FC wehren.
Bereits nach 3 Minuten hätte es schon scheppern können, im von Momo gehüteten SG-Gehäuse, aber Jahrsdörfer verzieht nach Vorarbeit von Jundel. Nur eine Minute später wieder Alarm im SG 16ner, aber irgendwie konnten wir klären. In der Folgezeit blieben Großchancen für den Gast zwar aus aber sie waren weiterhin das Spielbestimmende Team.
In der 23. Spielminute war es dann soweit – Eibstadt mit dem 0:1. Nach einem Foul von Schmitti 17 Meter vor dem Gehäuse, zielte Sebastian Rost haargenau in den Winkel und markierte den verdienten Führungstreffer – Prädikat „Unhaltbar“.
Nur neuen Minuten später der zweite Treffer für den FC. Erneut Sebastian Rost mit einem Freistoß aus 25 Meter (!). Momo sah hier sehr unglücklich aus. Erst klappt die Kommunikation mit der Mauer eher schlecht, so dass die falsch stand und dann ähnelte seine Parade eher der berühmten „Bahnschranke“ – Prädikat „Haltbar“.
Es war wirklich zum Mäuse melken und auch unerklärlich warum wir so schlecht in dieses Spiel starteten.
So ab der 30. Spielminute kann man dann von einem leichten erwachen der SG sprechen. Wir hielten nun einigermaßen mit und spielten in zwei drei Situation sogar mal direkt – also es war Bewegung im Spiel –wovon man in den Minuten zuvor nur träumen konnte.
Dieses Engagement wurde auch fast belohnt. Benni fing im Mittelfeld (mit der Hand) einen Ball ab und marschiert auf den Gästelibero zu der letzter Mann war. Allerdings konnte dieser das Duell 1 vs. 1 gewinnen. Kurz vor der Pause dann noch mal eine Riesenchance für uns.
Nach einer Ecke köpfte Flo und den Abpraller brachte Maxi auch nicht im Tor unter. Danach war Pause.

In der Halbzeitpause faltete Herbert uns ordentlich zusammen und wir wollten noch einmal mit Biss aus der Kabine kommen, aber weit gefehlt. Mit Anpfiff zu 2. Halbzeit übernahm erneut Eibstadt das Heft des Handelns in die Hand. In der 47. Spielminute erhielten wir dann auch den „Todesstoß“. Nach einer Flanke sah Momo ganz unglücklich aus bei einem Kopfball zwei (!) Meter vor seinem Gehäuse, als Seuberling schlicht und ergreifend höher sprang als Momo und so das 0:3 köpfte.
Leider war nun unsere „Moral“ total gebrochen. Zwischen der 50. und 65. Minute ging dann gar nichts mehr bei uns und Eibstadt schoss ein Tor schöner als das andere. Man muss auch sagen das Eibstadt wirklich einen Sahnetag erwischte und in der 88. Spielminute setzte Jundel (nach einem erneuten Fehler von Momo) den Schlusspunkt an diesem für die SG FÜRCHTERLICHEN Sonntag.
Man hat es schlicht und ergreifend versäumt, die Tugenden an den Tag zu legen die du zum Fußball spielen brauchst und dann kommt ein solch BLAMABLES und eigentlich nicht zu entschuldigendes Ergebnis zu Stande.
Ich möchte mich hier auch kurz für diese „Leistung“ bei unseren Fans entschuldigen. Dafür auch noch Geld bezahlen zu müssen ist natürlich doof.
Ich kann nur hoffen das wir uns im neuen Jahr wieder „etwas“ besser präsentieren, da dies ja nun schon die 2 „PACKUNG“ vor eigenen Publikum in dieser Saison war.

Fazit: KATASTROPAHLE „Leistung“…


Benedikt Rückert 11.12.2009

Donnerstag, 3. Dezember 2009

17. Spieltag (2. Spieltag Rückrunde) Auswärtsspiel gegen Eltingshausen

Das Auswärtsspiel gegen Eltingshausen versprach eines der schwereren Sorte zu werden, stand uns doch der aktuelle Tabellenzweite gegenüber. Und in der Tat in der 1. Halbzeit setzte uns der Gastgeber gehörig unter Druck.
In den ersten Minuten konnten wir uns häufig nur durch Foulspiel (Chiller / Michel) behelfen und der FC aus Eltingshausen stellte uns ein ums andere mal vor schwierigen Aufgaben in der Defensive. Aber trotz alle dem hielten wir mit Kampfgeist und Leidenschaft dagegen. Nach ca. 10 Minuten brach ein Stürmer der Eltingshäuser durch, aber er wurde vom Schiri zurück gepfiffen – Abseits – sehr umstritten ich glaube es war keins!
So ab der 20. Minute schafften wir es dann auch das ein oder andere mal kleine Konter zu setzen, die sich aber alle samt im Sande verliefen. Eltingshausen war weiterhin brandgefährlich. In der 31. Minute fing Benni einen Angriff der Gastgeber ab und brach links durch. Allerdings legte er sich den Ball etwas zu weit vor, sodass ein Eltingshäuser Abwehrspieler klären konnte.
In der 33. Spielminute dann Maxi Weikert mit einem Pass auf Tobi dessen Schuss allerdings pariert wurde. Allerdings sollen diese beiden Szenen nicht darüber hin weck täuschen das der FC Eltingshausen das klar bessere Team war. Dennoch hatten wir eine super Möglichkeit des (zu diesem Zeitpunkt völlig unverdiente) 0:1 zu erzielen.
Wir fuhren einen lupenreinen Konter über Tobi der es allerdings versäumte auf den völlig freistehenden Miro zu passen. Er entschied sich fürs fummeln und verloren den Zweikampf gegen den letzten Mann des Gastgebers. Kurz Zeit später war Halbzeit und wir schlichen mit einem Schmeichelhaften 0:0 in die Kabine.

Nach dem Pausentee war Eltingshausen weiterhin das aktivere Team. Aber wir kamen auch zu einem Freistoß auf halb linker Position den Schmitti aber zu schwach aufs Tor brachte. In der 55. Spielminute setzte der Gastgeber ein Ausrufezeichen. Nach einer schönen Kombination nahm Fabian May ein Vorlage Volley und zementierte die Murmel unter die Latte – da gab’s nichts zu halten für den Widergenesenen Momo.
Nun hatte der FC natürlich Oberwasser. Beflügelt von diesem Führungstreffer drückten sie uns nun weiter hinten rein. Unser Hauptproblem – eigentlich das gesamte Spiel über – war Markus Schott. Seine Dribblings bekamen wir einfach nicht in den Griff. So auch in der 63 Minute als Kröte ihn nur durch ein Foul (ca. 18 Meter vor dem Tor) stoppen konnte.
Und das Schott nicht nur dribbeln kann sonder auch Freistöße schießen bewies er wenige Sekunden später. Er führt den Freistoß selbst aus und versenkte den Ball - unter GROßZÜGIGER mithilfe unseres Keepers Momo (!!!TORWARTECK!!!) - zum 2:0.
Jetzt wurde es natürlich schwer – dachte jeder. Aber weit gefehlt. Irgendwie investierte der FC Eltingshausen nun nicht mehr ganz so viel in dieses Spiel und wir versuchten es einfach noch mal ran zu kommen und das gelang auch. In der 77. Spielminute wurden unsere Mühen durch den Anschlusstreffer von Miro (nach Vorarbeit von Maxi) belohnt.
Nun waren wir heiß. Nur drei Minuten später verhinderte der Pfosten den Ausgleich. Selbstverständlich wäre dieser nie und nimmer verdient gewesen, aber wen hätte das danach schon interessiert. Aber es kam ja nicht soweit.
In der 86. Minute kam es dann (mal wieder) zu Tumulten zwischen unseren Ultras und den Spielern des FC. Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter darüber berichten, aber auffällig ist schon die Häufigkeit solcher Aktionen, aber sei’s drum.
2 Minuten später machte der Gastgeber dann den Sack zu. Nach einem Konter markierten sie den 3:1 Endstand. Allerdings hätte diese Tor NIE UND NIMMER zählen dürfen. Auf Höhe des 16ners wurde Robert Pompe brutal ans Knie getreten sodass er natürlich nicht mehr ins Spiel eingreifen konnt – absolut unsauber / unfaire Aktion.
Aber „was die können kann ich schon lang“ dachte sich wohl Sebastian „Unwucht“ Bieber der in der 2. Minute der Nachspielzeit-Tätlichkeit an Markus Schott-Rot-scheiße….

Fazit: Ein starke Phase von 20 Minuten reichen gegen einen solchen Gegner nicht – zurecht verloren.

Benedikt Rückert 03.12.2009

Donnerstag, 26. November 2009

16. Spieltag (1. Spieltag Rückrunde) Heimspiel gegen Reiterswiesen

Im Heimspiel gegen Reiterswiesen hatten wir gleich zwei Gründe zur Wiedergutmachung. Der 1. ist das wir das Hinspiel in Reiterwiesen mit 1:5 verloren hatten und der 2. Grund und eigentlich viel gewichtigere ist das wir im letzten Spiel gegen Poppenlauer mit 1:7 (DAHEIM) unter die Räder gekommen waren.
Und so versuchten wir auch das Spiel anzugehen – Defensiv. Natürlich ist es wichtig nach einer so hohen Niederlage erst einmal Stabilität in die Defensive zu bringen und das sollte uns auch gelingen, aber de Reihe nach.
Die Partie starte ausgeglichen mit einem optischen Übergewicht für den Gast. In der 7 Minute setzten wir dann in der Offensive gut nach was einem Reiterswiesener Verteidiger zu einem unerlaubten Rückpass zwang der allerdings nicht vom Schiri geahndet wurde. Nur drei Minuten später Miro mit einem feinen Pass auf Stefan „Eisekarl“ Stahl allerdings einen Tick zu lang. Nun war es die SG die in dieser Phase ein wenig mehr vom Spiel hatte.
In der 16. Minute dann der Gast mit einem gefährlichen Konter bei dem unsere Defensive nicht sehr geordnet stand – aber - aus 16 Meter drüber. In der 21. Spielminute dann der links Außen Willi mit einer sehr schönen Flanke die allerdings keinen Abnehmer fand. Ja man kann schon sagen, dass wir gerade was das offensiv Spiel anbelangt schon die fehlenden Stammkräfte (Warmuth, Tobi, Kröte...) vermissten.
Nun war es der Gast aus Reiterwiesen der zunehmend das Heft des Handelns in die Hand nahm. Aber wir konnten ein ums andere mal die Angriffe des Gastes abwehren auch, weil Robert Pompe den Spielmacher der Gäste absolut im Griff hatte. Er spielte an diesem Tag wirklich sensationell gut. Ganz anders der wieder ins Team gerückte alte und neue Libero Daniel „Chiller“ Hornung. Er starte leicht „Angeschlagen“ (ROTZE VOLL) ins Spiel und hat des Öfteren „einen etwas schweren Stand“. Aber wir wären ja nicht die SG wenn wir ihn da hätten hängen lassen….
Und nun war Reiterswiesen am Drücker. Schuss von Kraus aus ca. 22 Meter – KNAPP vorbei. Und der Gast blieb dran. In der 35. Spielminute dann der wohl schönste Spielzug des Spiels. Reiterswiesen machte das wirklich gut und spielte Kraus sehr schön frei, der nun im 1:1 nur noch Schmitti vor sich hatte. ABER er stand eben vor Schmitti und nicht vor irgendeinem „B-Klasse Reserve Torwart“. Unser Kepper (für den erkälteten Momo in der Kiste) verkürzte hervorragend den Winkel und entschied das Duell für sich.
Nur eine Minute später. Erneut Kraus (mit dem Benni nun mehr und mehr Probleme bekam) mit einer Flanke – Pfosten – Schmitti „mit Auge“ ganz cool. Denn Abpraller konnten wir in höchster Not retten.
Kurz vor dem Pausenpfiff dann wir wieder mal mit einer offensiv Aktion, doch Benni`s Distanzschuss zu Schwach. Und gwasie mit dem Pausenpfiff wurde es noch einmal hektisch. Eine Flanke der Reiterswiesener klatschte auf die Latte – Schmitti erneut hoch gelassen und wieder „mit Auge“ ;-) – den Abpraller klärte Stefan mit letzter Kraft eher er wegen einer Zerrung für Timo vom Feld musste. Danach war Halbzeit.

Der Start in die 2. Hälfte verlief ähnlich wie der in die 1. – AUSGEGLICHEN. Beide Teams versuchten natürlich offensiv Aktionen zu setzen, aber man hatte auch das Gefühl das keiner der beiden Teams einen (womöglich den entscheidenden) Fehler machen wollte. In der 54. Minute musste Schmitti dann erneut sein ganzes Können aufzeigen um in höchster Not zu parieren. Im direkten Gegenzug wir mit einer super Kombination über links Außen. Miro wird (allein durch) am 16ner gelegt – kein Elfer nicht einmal nee Karte – KOMISCH…Nur fünf Minuten später „stolpert“ Sebastian „Unwucht“ Bieber überragend in den 16ner und wir stark attackiert – es hat schon Schiris gegeben die haben da gepfiffen…
Es wird hektischer. In der 69 Spielminute kommt Eisekarl schön über rechts Außen durch – Pass auf Miro doch dessen Schuss wir abgeblockt und auch der Nachschuss von Sven „Herschi“ Kolb bringt nichts ein. Nun ist es ein Spiel auf „Messers-Schneide“. 75. Minute: Ecke für Reiterswiesen, doch der Ball geht an Freund und Feind vorbei. Nur 2 Minuten später wird`s ganz kritisch. Schmitti lässt eine Flanke durchrutschen doch wir können in ALLER HÖCHSTER Not mit vereinten Kräften klären. Und nun wird’s wirklich hektisch. Ein Fan der Gastmannschaft stolziert in unsere Coaching Zone. Nach einem Foul an einen Reiterswiesener kommt es zu einem Handgemenge bei dem unsere „Ultras“ natürlich mitmischten… Nach einer kurzen Diskussions-Runde waren die wogen geglättet und man konnte sich wieder dem eigentlichen Thema – Nämlich Fußball – zuwenden…
Allerdings merkte man beiden Teams die schwindenden Kräfte an sodass es rein Fußballtechnisch gesehen nicht mehr zu den ganz großen Leckerbissen kam.
In der Schlussphase vergaß man dann wider das Fußballspielen. Es wechselten sich Christoph „Willi“ Bieber, Steffen „ein absolut IRRER“ Hartung und Harald „Flo“ Helmrich damit ab Tätlichkeiten vorzutäuschen, was natürlich unschön war und diese Aktionen hatte dieses Spiel auch nicht verdient. Mit dem Schlusspfiff hatte der Gast dann noch einmal eine gute Möglichkeit. Doch wir konnten den Freistoß aus halb links geschlagen klären.

Fazit: Ein 0:0 der besseren Sorte, welches letztlich auch keinen Sieger verdient hatte.

Benedikt Rückert 26.11.2009

Dienstag, 17. November 2009

15. Spieltag Heimspiel gegen Poppenlauer

Das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Poppenlauer entwickelte sich eher zum Trauerspiel und das lag keineswegs an der Schweigeminute die im Gedenken an Robert Enke abgehalten wurde, nein das lag schlicht und ergreifend an unsrer ABSOLUT unterirdischen „Leistung“. Aber der Reihe nach:
Wir verpennten - ja schon fast standesgemäß - die ersten 10 – 15 Minuten und mit Poppenlauer stand uns ein gnadenloser Gegner gegenüber. In den letzten Spielen schafften wir es noch immer wieder diese „Anfangslethargie“ schadlos zu überstehen, diesmal leider nicht. Bereits nach 2 Minuten zappelte die Murmel im Netz. Dinkel Florian konnte aus 18 Meter einen verdeckten Schuss abfeuern und Schmitti hatte keine Chance.
Nur eine Minuten später schrammte Timo haarscharf am Platzverweis vorbei. Er konnte den durchgebrochenen Thomas Michael nur noch per Foul stoppen – als letzter Mann – dunkelgelb. In der 6. Minute dann auch WIR mal mit einer Offensivaktion. Aber nach dem Michel sich schön über links durchsetzte verlief sich die Aktion im Sand.
Dann das 0:2 in der 11. Spielminute. Benni greift seinen Gegenspieler nicht richtig an sodass dieser in den Lauf von Thomas Michaal spielen konnte und dieser (von Sebastian „Unwucht“ Bieber sträflich allein gelassen) markierte freistehend des 0:2. Ein Auftakt nach Maß, zumindest für unseren Gegner. Aber so wollten wir uns nicht abfertigen lassen.
Jetzt kamen wir etwas besser ins Spiel. In der 12. Minute Maxi mit einer guten Chance, aber er traf aus 12 Meter leider nur das Außennetz. Nur 2 Minuten später, schöner Schuss von Miro aus ca. 19 Meter – Pfosten. In der 24. Spielminute kam Florian Schlössinger nach einer Ecke von Daniel Leicht zum Kopfball - wieder nichts. Zwar spielten wir immer noch nicht berauschend aber nun hatten wir wenigsten die ein oder andere Chance. So auch in der 30. Minute. Unwucht zirkelt einen Freistoß herrlich auf den Kopf von Warmuth, der den Ball auch sehr gut trifft, doch er verfehlt das Tor nur um Zentimeter.
Mitten in diese „DRANGPHASE“ dann folgende Szene: Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, Konter Poppenlauer, der Ball wird scharf nach innen gespielt – Benni will mit dem Außenrist klären – klappt nicht ganz, der Ball landet unhaltbar oben rechts im Winkel. Dieses Eigentor zum 0:3 war natürlich so etwas wie eine Vorentscheidung. Bis zur Pause passierte dann nichts mehr Nennenswertes.

Nach dem Pausentee mobilisierten wir noch einmal alle Kräfte die uns zur Verfügung standen. Wir wollten uns hier von Poppenlauer nicht zerlegen lassen. Und wir kamen noch mal zu Chancen. Michel über links durch, aber sein Schuss verfehlt das Gehäuse. Dann war`s das aber auch schon mit der Herrlichkeit. Zwar versuchten wir noch einmal nach vorne zu spielen aber so recht gelingen sollte uns dies nicht. In der 57. Minute dann „Eisekarl“ noch einmal mit einer gefährlichen Hereingabe, aber der Ball glitt sowohl an Freund als auch an Feind und zu guter letzt am Pfosten vorbei.
Nun wurde es ganz bitter: Na einer Ecke von Poppenlauer fing Schmitti den Ball sicher und wollte gleich abschlagen. Dabei rutschte ihm der Ball aus den Händen – Abstauber 0:4 – nun war der Drops natürlich gelutscht – ja die Messe war gelesen – DER KÄSE war gegessen.
Die Moral bei uns jetzt total verflogen. Wir machten den Fehler in dieser Phase nicht einfach auf Schadenbegrenzung zu spielen, sondern versuchten uns weiter im Spiel nach vorne, was Poppenlauer natürlich zu Kontern verhilf.
In der 72 Minute dann das 0:5. Geistig anwesend waren in dieser Phase die wenigsten SG Spieler. Michels feiner Rechtsschuss aus 16 Meter lediglich Ergebniskosmetik – aber wenigsten der Ehrentreffer. Die ein oder andere Chance hatten wir schon noch in der 2. Hälfte aber es wusste jeder dieses Ding verlieren wir heute und zwar deutlich. In der Schlussphase packte Poppenlauer noch zwei Buden drauf und bei beiden sah die Abwehr allen voran Benni sehr schlecht aus.
Fazit: Erst spielten wir schlecht – dann hatten wir kein Glück und zum Schluss kam auch noch Pech hinzu.
Benedikt Rückert 17.11.2009

Mittwoch, 11. November 2009

14. Spieltag Heimspiel gegen Großwenkheim

Kirchweih in Gabolshausen und der FC aus Großwenkheim war zu Gast. Die aktuelle Tabellen-elfte starte ähnlich „durchwachsen“ in die Saison wie die SG. Dennoch erwartete man – gerade an der Kirmes – einen Heimsieg. In der Anfangsphase kamen wir erneut nicht ganz so gut ins Spiel wie wir uns das eigentlich vorgestellt hatten. Großwenkheim war einen Tick wacher als wir und kam auch zur 1. Chance dieses Spiels, und was für eine. Nach einem eher harmlosen Schuss konnten Momo dir Kugel nicht unter Kontrolle bringen. Den Abpraller konnte Benni vor dem einschussbereiten Alexander Ziegler gerade noch klären, aber der 2. Ball landete direkt bei Steffen Fürscht (in dieser Situation sträflich alleingelassen von seinem ansonsten guten Bewacher Schmitti) der überhastet abzog und dann Ball über die Querlatte bolzte. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes aber GROTTENSCHLECHTES A-Klasse Spiel. In der 20. Minuten dann die nächste Chance für die Mannen aus Großwenkheim. Der Freistoß des Großwenkheimer Spielertrainers Joachim Panitz brachte allerdings nichts ein. Dann wurde es turbulent. In der 24. Spielminute kam Miro zum Schuss der allerdings abgeblockt wurde. Flo setzte nach und schoss erneut aufs Tor => Latte. Doch wir blieben dran. Der Ball kam zu Maxi und dieser reagierte prächtig. Er spielte einen Großwenkheimer Verteidigte aus, feiner Pass zu Miro der sich am kurzen Pfosten freigelaufen hatte – TOR. Der Führungstreffer etwas überraschend wobei die Kräfteverhältnisse in dieser Phase pari waren. In der 36. Minute passierte dann wieder was. Sebastian „Unwucht“ Bieber setzte sich schön über rechts außen durch und flankte auf den mitgelaufenen Christoph „ Willi“ Bieber. Doch dessen Abschluss brachte nichts ein. Nur zwei Minuten später dann WIR wieder im Glück. Benni pennte, sodass sein Gegenspieler Ziegler zum Schuss kam, doch dieser zielte über das Tor. Im direkten Gegenzug dann wir wieder am Drücker, aber erneut kein Tor weil Maxi`s Kopfball zu unplatziert war. Kurz vor dem Pausenpfiff dann noch mehr Pech für uns. Nach einem Foul vom ansonsten starken Joachim Panitz an Miro stand Schmitti zum Freistoß aus ca. 19 Meter halb rechts. Schmitti – Freistoß von halb rechts – 19 Meter – da war doch was. Richtig. Letzte Woche machte er aus genau dieser Position das 2:0 im Heimspiel gegen Weichtungen. Auch dieses Mal zirkelte er den Ball WUNDERSCHÖN über die Mauer, allerdings klatschte der Ball an den Innenpfosten – FUCK. Danach ging’s in die Halbzeitpause.
Nach der spielerisch wirklich schlechten 1. Hälfte kam in der 2. Halbzeit etwas mehr Spielkultur in die Partie. Wir agierten nun wesentlich besser und wollten die 2. Bude. In der 50 Minute kam Willi von halb links zum Schuss hatte allerdings kein Glück bei seinem Abschluss. Nur eine Minute später machten wir es besser. Kröte mit einem - halb Schuss / halb Flankenball - in die Mitte – Panitz steht „unglücklich“ – Eigentor. Das 2:0 nun dachte jeder jetzt bringen wir etwas mehr Ruhe ins Spiel, doch weit gefehlt. Nur eine Minute später setzt sich Panitz im Mittelfeld stark gegen 3 Gabolshäuser Mittelfeldspieler durch und kam noch dazu den tödlichen Pass auf Markus Lenhart zu spielen – auch weil Willi kategorisch pennte. Lenhart nun frei vor Momo nutzt die Chance eiskalt zum 2:1. Nun wurde es ein gutes Spiel. Die Visiere wurden runtergeklappt und man schenkte sich nichts. Nur 5 Minuten später Miro mit einer guten Chance, doch sein Schlenzer aus ca. 23 Meter verfehlt das Gehäuse knapp. Es ging jetzt hin und her und die Gangart wurde mit zunehmender Spieldauer härter und härter. In der 66. Minute dann folgende Szene: Maxi setzte sich schön über rechts durch und drang in den 16ner ein, passte mustergültig auf Flo der gerade abschließen wollte als er zu Fall gebraucht wurde. Für mich GANZ KLAR Elfmeter. Sah der Schiri auch so und Timo verwandelte sicher zum 3:1. So jetzt aber – beruhigender Vorsprung – Spiel nach Hause schaukeln – DENKSTE. Wieder schlug Postwendend Großwenkheim zurück. Willi lief sich schön nach vorne frei, doch wir vertändelten den Ball. Der Pass kam auf Willis Gegenspieler und Benni kam auch zu spät um Markus Lenhart am flanken zu hindern. Der Ball rutschte Lenhart aber dermaßend über den Schlappen, dass der Ball länger und länger wurde und im langen Eck einschlug. Viele sagen: „Der ist haltbar“ – ich nehme Marco „Momo“ Katzenberger da ganz klar in Schutz. Bei so einem krummen Ding hast du es als Kepper einfach schwer. Nun war es natürlich ein Spiel auf Messers Schneide. Großwenkheim suchte sein Heil jetzt in der totalen Offensive was uns natürlich Konterchancen einbrachte. So auch in der 74. Minute als unser Konter allerdings per Foulspiel gestoppt wurde. Den fälligen Freistoß zirkelte Miro auf den Kopf von Unwucht doch er köpfte drüber. Nur drei Minuten später der nächste Konter. Der nur fünf Minuten vorher eingewechselte Sven „Herschi“ Kolb setzte sich gut durch, sein Schuss ging allerdings neben das Gehäuse. Wieder nur 3 Minuten später, ein guter Schuss von agilen „Unwucht“ doch auch dieser STRICH - strich über die Querlatte. In der 84. Spielminute hatte dann Benni einen kurzen „genialen“ Moment. „Im Stile von Lionel Messi“ (Zitat des neuen Zeitungsbeauftragten Christan „Steil“ Katzenberger) umkurfte Benni zwei Abwehrspiel und der dritte konnte ihn nur per Foul stoppen – musste er auch sonst wär Benni frei durch gewesen. Den fälligen Freistoß drosch Schmitti in die Mauer. In der 88. Spielminute äußerte sich der Frust der Großwenkheimer dann durch die folgende Aktion. Bei einem Einwurf „attackierte“ Dominik Härter den Gabolshäuser Zuschauer Philipp Jörg verbal und auch wurde auch handgreiflich. Die Situation konnte allerdings schnell bereinigt werden und wir brachten die restlichen 5 Minuten des Spiels teilweiße auch durch cleveres Ballhalten über die Zeit.
Fazit: Ein dreckiger Heimsieg.

11.11.2009 Benedikt Rückert

Mittwoch, 4. November 2009

13. Spieltag Heimspiel gegen Weichtungen

Das Heimspiel (dieses mal Samstag da Sonntag Allerheiligen war) gegen Weichtungen war ein echtes 6 Punktespiel. Wir wussten also was die Marschroute gegen diese kampfstarke Mannschaft war. Weichtungen legte los wie die Feuerwehr. Die ersten 10 Minuten waren sie das klar tonangebende Team. Wir kamen kaum in die Zweikämpfe und Weichtungen war einfach bissiger. In der 10. Minute hatten wir dann Dussel. Der an diesem Tag nicht ganz so gut aufgelegte (zumindest was seine Defensivaufgaben betraf) Schmitti konnte Stefan Denner nicht am Schuss hindern, der Ball klatschte allerdings an die Oberkante der Latte – Riesenglück für uns. Diese Aktion rüttelte uns wach. Nun kamen wir wesentlich besser ins Spiel. In der Folgezeit entwickelte sich eine temporeiche Partie. Wir bekamen Weichtungen – das nach wie vor vorbildlich kämpfte – besser und besser in den Griff. In der 20. Spielminute dann auch folgerichtig das 1:0. Nach einem Abpraller drosch Michl den Ball von halb Links in den 16ner wo Miro das Füßchen nur noch hinhalten musste, so dass der Ball unter dem Querbalken einschlug. Nun waren wir im Spiel und setzten Weichtungen zusehends unter Druck. Häufig spielten wir über den agilen Willi (links) und dem „In-einem-Pflichtspiel-Startelf-Depütanten“ Sebastian „Unwucht“ Bieber (rechts) konstruktiv nach vorne. In der Abwehr standen wir um unseren Libero (eingesprungen für den immer noch Rot-Gesperrten Daniel „Chiller“ Hornung)) Timo und den beiden Verteidiger Schmitti und Benni sehr gut. Auch Stefan Pompe - vor der Abwehr - machte seinen Job ordentlich. In der 37 Minute dann folgendes Kuriosum: Der Weichtunger Kepper „Sandy“ Bruckbauer kam bei einem Abschlag mit dem Ball in der Hand aus dem 16ner. Der „starke“ Schiri erkannte dies und entschied völlig zu Recht auf Freistoß. Freistoßposition war halb rechts aus ca. 16,5 Meter – eine „Schmitti-Position“ wie sich rausstellen sollte. Er zwirbelte den Ball wirklich sehenswert unter die Latte zum 2:0. Und wir hatten noch nicht genug. Willi der eigentlich vor der Abwehr aufgestellt war, sich aber häufig mit Warmuth abwechselte kam aus ziemlich spitzem Winkel auf links freistehend zum Schuss. Jeder rechnete mit einer Flanke, aber das Schlitzohr Bibi hämmerte auf `s kurze Ecke – GEILE BUDE. Mit diesem 3:0 ging es dann auch in die Halbzeitpause an einem bitter kalten Novembertag.
Natürlich gab sich Weichtungen noch nicht auf und kam sehr sehr schwung- und druckvoll aus der Kabine. Wir hatten zunächst große Probleme mit der nun noch aggressiveren Spielweiße der Weichtunger Kicker. Wir wurden massiv hinten rein gedrückt und konnten oft nur mit großer Mühe und in letzter Sekunde klären. In der 60 Minute war es dann soweit, der völlig verdiente Anschlusstreffer für Weichtungen viel – Torschütze: Stefan Pompe – RICHTIG einer von uns. Der Reihe nach: Nach einer Ecke hatten wir den Ball eigentlich schon geklärt, da der Abschluss eines Weichtungers hundsmiserabel war. Der Ball flog in Richtung Stefan „Der weiße Pele“ Pompe, der den Ball „unglücklich“ in Richtung des eigenen Gehäuses beförderte. Sein Rettungsversuch und auch Momo`s „blitzschnelle“ Reaktion kamen zu spät. Nun war zwar der Anschluss geglückt, aber irgendwie wirkt dieser Treffer für uns auch wie ein „ HALLO-da-müssen-wir-noch-weng-was-machen“ Signal. Nun waren wir wieder voll im Spiel und hielten kämpferisch gut dagegen. Weichtungen suchte sein Heil nun auch immer mehr in der Offensive was uns natürlich Konterchancen bescherte. So auch in der 68 min. als sich Michael Warmuth im 16ner gegen 2 Mann sehr schön durchsetzte und SUPER auf Tobi passte, der nach einem kurzem Sprint nur das Füßchen zum Vorentscheidenten 4:1 hinhalten musste. Nun war die Moral der Weichtunger natürlich gebrochen. In der 70. Spielminute dann Willi mit einer guten Möglichkeit, aber es sollte ihm an diesem Tag kein zweiter Treffer gelingen. Nur 3 Minuten später dezimierte Weichtungen sich durch Gelb-Rot an Siegbert Kilian selbst, als dieser (Gelb bekam er übrigens wegen Meckerns) Tobi - der in klar hätte überlaufen können – zu Fall brachte. In der 80. Minuten den der Schlusspunkt der Partie als Tobi sich - nach einem erneuten Konter - schön durchsetzte und mustergültig auf den mitgelaufenen Miro ablegte der nur noch ins leere Tor schieben musste. Die restliche Spielzeit war den mehr oder weniger ein Schaulaufen und „Die SG Gabolshausen rettet die Ehre des Grabfelds“ Schlagzeile in der Rhön&Saale Post nahm ihren Lauf.
Fazit: Jeweils die ersten 10-15 Minuten der beiden Halbzeiten verpennt, ansonsten phasenweiße sehr gut kombiniert und vorbildlich gekämpft.

Benedikt Rückert 04.11.2009

Freitag, 23. Oktober 2009

11. Spieltag Heimspiel gegen Merkershausen

Das „Grabfeldderby“ - wie es die Zeitung zu schön betitelte - gegen Merkershausen stand an. Eines war klar, gegen die ebenfalls schwach in die Saison gestarteten Merkershäuser musste ein 3er her. Wir starteten leicht zerfahren in die Partie. Schmitti erneut im Tor. In der Abwehr spielten wir mit Timo als Libero (ersetzte den Rot gesperrten „Chiller“ sehr gut) und Willi + Benni waren die Verteidiger. Vor der Abwehr spielte Stefan Pompe und die beiden Außen waren Flo und Michel. Im Mittelfeld begannen wir mit Maxi und Kröte und im Sturm spielten Miro und der USA Urlauber Tobi. Grade seine Schnelligkeit und sein ÜBERRAGENDER Kampfgeist (O-Ton Herbert Köhler: …der rackert wie e und je da vorne drin….) hatte uns in den letzten Spielen doch gefehlt. In der 1. Hälfte entwickelte sich ein müder Kick mit wenig Tempo. Man hatte das Gefühl Merkerhausen konnte nicht und wir wollten nicht so Recht. Aber dennoch kamen wir zu SEHR GUTEN CHANCEN. Einmal Miro nach einer feinen Flanke von Michel, aber der Ball versprang. Die nächste Gelegenheit erneut für Miro, der sich - frei vorm Kepper auftauchend (nach prima Kombination über Maxi und Tobi) - den Ball zu weit vorlegte. Und auch Tobi mit ein zwei guten Möglichkeiten, aber ihm sollte (noch) kein Tor gelingen. Merkershausen kam nur sporadisch vor unser Tor und wenn’s mal etwas gefährlicher wurde waren entweder Timo oder Schmitti zur Stelle. So ging es mit diesem Remis in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel spielten wir etwas schwungvoller nach Vorne. Erneut kamen wir zu super Möglichkeiten von denen wir keine verwehrten konnten. Dann die 69 min. Wir fingen einen Angriff der Merkershäuser ab und spielten den Gegenzug sehr gut. Tobi trieb dann Ball nach vorne und legte Mustergültig auf Miro ab, der den Ball gegen die Laufrichtung des Keepers zum HOCHVERDIENTEN 1:0 einschob. Nun hatten wir ganz klar Oberwasser und drängten auf das 2:0, was uns vorerst aber nicht gelingen sollte. Aber dafür schafften wir es in der Abwehr relativ sicher zu stehen, ein absolut positiver Trend. In der 84 min. traf dann Tobi nach feiner Stahl Vorarbeit zum 2:0. Sein 1. Saisontor – hoffentlich ist nun auch bei ihm der Knoten geplatzt. Aber nur kurze Zeit später wieder der „alte“ Tobi. Nach einem prima Tempogegenstoß war er (wieder mal) allein vorm gegnerischen Kepper – Lupfer – drüber. Wir hatten noch die ein oder andere Gelegenheit das alles entscheidende Tor zu erzielen, aber es sollte uns nicht gelingen. Und so wurde es in den Schlussminuten noch mal eng. Nach einem Einwurf kam Andi Weiß am langen Pfosten völlig frei zu Schuss. Der absolut unverdiente Anschlusstreffer. Es wurde noch einmal hektisch, den die letzte Aktion noch einmal ein Freistoß für Merkershausen aus gefährlicher Position. Doch wir konnten die zu unpräzise geschlagene Flanke klären. Abpfiff – Heimsieg. Fazit: Wichtiger Erfolg, aber spielerisch ist noch viel Luft nach oben.

Benedikt Rückert 23.10.2009

Dienstag, 13. Oktober 2009

10. Spieltag Auswärtsspiel gegen Pfändhausen

Das Auswärtsspiel in Pfändhausen stand an. Wir wussten das uns eine sehr guter Gegner gegenüberstand, ist Pfändhausen doch aktuell 0 Niederlagen 2 Unentschieden und 5 Siegen aktueller Tabellenzweiter (bei einem Spiel weniger – was sie zum „imaginären“ Tabellenführer macht) hinter dem Klassenprimus aus Nüdlingen. Beiden Mannschaften starteten aggressiv in das Spiel. Es wurde um jeden Quadratzentimeter Rasen gekämpft und beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der Anfangsphase kamen wir sogar zu einer sehr guten Torchance. Wir spielten Willi, eigentlich ja Verteidiger, durch Maxi sehr schön frei und dieser traf aus ca. 20 Meter leider nur neben das Tor. Aber auch Pfändhausen kam das ein oder andere Mal gefährlich vor unser Tor. Meistens über unsere rechte Abwehrseite wo Kröte mit dem pfeilschnellen Benedikt Müller so gar nicht zu Recht kam. Kröte der offensiv gut spielte war schlicht und ergreifend zu langsam für diesen Linksaußen Müller. Zwar spielten die Pfändhausener Kicker dich Sache gut bis in den Sechzehner scheiterten dort aber entweder an sich selbst - meistens jedoch am ÜBERRAGENDEN Christoph Schmitt in unserem Gehäuse. Er war kurzfristig für den an der Leiste verletzten Momo eingesprungen und machte seine Sache mehr als gut. Was ich etwas Schade fand das Momo nicht mit nach Pfändhausen kam um das Team wenigsten Mental (Verbal) zu unterstützen. Allerdings kann es ja auch sein das im was dazwischen gekommen ist – weiß ich nicht und soll auch nicht als Vorwurf gelten. Zurück zum Spiel: An den ansonsten starken Abwehrreihen und am unbändigen Kampfgeist beider Teams lag es wohl das es Torlos in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams weiterhin nichts! Warmuth und Kröte tauschten die Seiten auf Grund der beschriebenen Problematik mit Kröte und diesem Müller. Warmuth hatte Ihn wesentlich besser im Griff, allerdings einmal entwischter er ihm. Und zwar in der 54. Spielminute DER Spielentscheidenten Szene. Nach einem Pass auf eben diesen Müller (der meiner Meinung nach zu lang für Ihn war und Schmitti den Ball locker hätte klären können), brachte Ihn unser Libero Daniel „Chiller“ Hornung als letzter Mann zu Fall. Dafür wurde er (ansonsten sehr gut gespielt) zu Recht mit Rot vom Platz gestellt. Und nun nahm das Unheil seinen Lauf. Manuel Kuhn schweißte das Leder aus 30 Meter unhaltbar in den Winkel – VERDAMMT. Nun mussten wir 35 Minuten in unterzahl einem Rückstand hinterher laufen. Aber wer dacht nun waren wir geschlagen der Irrte – Vorerst. Wir gaben trotzdem nicht auf und kämpften, rannten, grätschten unaufhörlich weiter. Wir waren dran am Ausgleich, aber er sollte uns nicht gelingen. In der 76 . Spielminute dann die Vorentscheidung. Nach einer Ecke FÜR UNS kommt Warmuth auf rechts an den Ball. Leider entscheidet er sich für einen Zweikampf (anstatt abzuspielen) den er verliert. Der Konter läuft über den (wie schon erwähnt) BÄRENSTARKEN Benedikt Müller und wird vollendet durch Thomas Gessner. Wieder ein Gegentor nach einer Ecke FÜR UNS- es ist zum „narrisch“ werden. Danach wurde es natürlich schwer für uns. Aber wir gaben immer noch nicht auf und drängten auf den Anschluss. Und wir hatten sie - DIE CHANCE - schlecht hin. Miro war eigentlich schon an seinem Gegenspieler vorbei aber irgendwie versprang im der Ball sodass er nur neben das Tor traf. Wir versuchten nun alles aber es sollte uns nichts mehr so recht gelingen. In der Schlussphase hatte Pfändhausen auch noch die ein oder andere Chance um zu erhöhen (bedingt durch unser höheres Risiko und die numerische Unterlegenheit) was aber absolut unverdient wäre. Der Sieg insgesamt allerdings geht in Ordnung, wobei wir mit etwas mehr Glück ein unentschieden auf jeden Fall hätten erreichen können wenn nicht gar müssen. Kurz vor Spielende hatten wir dann noch mal eine Chance aber auch dieser Ball wollte nicht rein und landete an der Latte.
Fazit: Stark gespielt und riesig gekämpft gegen eine absoluten Meisterschaftsfavorit.

Benedikt Rückert 13.10.2009

Dienstag, 6. Oktober 2009

9. Spieltag Heimspiel gegen Münnerstadt II

Das Heimspiel gegen die Reserve aus Münnerstadt stand an. Ähnlich wie Nüdlingen kamen auch sie mit ganz breiter Brust an den Gabolshäuser Haag, denn am vergangenen Spieltag fertigten sie Alsleben/Eyershausen mit 8:1 ab. Freilich wollten wir das etwas ausgeglichener gestallten – was und auch gelang, aber der Reihe nach. Wir starteten mit Rückenwind in die Partie was uns sichtlich gut tat, allerdings auch des ein oder andere Mal Probleme bei langen Bällen bereitete. Jedoch wurde auch sehr schnell ersichtlich dass die Münnerstädter Reserve das technisch klar versiertere Team stellte. Gegen Mitte der 1. Hälfte erhöhte Münnerstadt II dann den Druck und kam (WIE IMMER) zu besten Chancen nach Fehlpässen von uns. Einmal schien die Murmel sogar hinter der Linie aber der Schiedsrichter entschied auf weiterspielen. Riesen Dusel für uns. Ansonsten konnten wir das Spiel relativ ausgeglichen gestallten, wobei Münnerstadt optisch zu jeder Zeit des Spiels das überlegenere Team war. Bis zur Halbzeit konnten wir kaum überzeugen geschweige den zu gefährlich Torchancen kommen. Nur ein Schmitti Freistoss strich knapp am Gästegehäuse vorbei.
Nach der Pause spielten wir dann etwas besser. Der Führungstreffer zu diesem Zeitpunkt dennoch sehr überraschend. Miro setzte sich gegen drei (!!!) Gegenspieler durch und hatte bei seinem nicht gerade platzierten Schuss Glück das die Murmel rein ging. Und pünktlich mit diesem Tor war es dann auch wieder vorbei mit unserem kleinen „Zwischenhoch“. Nun war es erneut die Mannen aus Münnerstadt die das Heft in die Hand nahmen. Doch zeitweiße verteidigten wir ganz gut und konnten die knappe Führung halten. Bis zur 70 Spielminute. Über unsere rechte Abwehrseite setzte sich der Münnerstädter Linksausen sehr gut durch und konnte von Kröte und Stefan nicht aufgehalten werden. Seine Hereingabe kam Mustergültig auf den langen Pfosten wo Michael Warmuth Felix Müller sträflich frei zum Abschluss kommen ließ. Danach dann wir wieder mit leichten Feldvorteilen ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Gegen Ende hin mussten wir in der Defensive dann ein ums andere mal Höchstarbeit verrichten um das nun glückliche 1:1 über die Zeit zu bringen, was uns Schlussendlich auch gelang. Fazit: Ein „1:1 gewonnen“ gegen einen technisch uns zu jeder Zeit überlegenen Gegner.

Benedikt Rückert 06.10.2009