Freitag, 23. Oktober 2009

11. Spieltag Heimspiel gegen Merkershausen

Das „Grabfeldderby“ - wie es die Zeitung zu schön betitelte - gegen Merkershausen stand an. Eines war klar, gegen die ebenfalls schwach in die Saison gestarteten Merkershäuser musste ein 3er her. Wir starteten leicht zerfahren in die Partie. Schmitti erneut im Tor. In der Abwehr spielten wir mit Timo als Libero (ersetzte den Rot gesperrten „Chiller“ sehr gut) und Willi + Benni waren die Verteidiger. Vor der Abwehr spielte Stefan Pompe und die beiden Außen waren Flo und Michel. Im Mittelfeld begannen wir mit Maxi und Kröte und im Sturm spielten Miro und der USA Urlauber Tobi. Grade seine Schnelligkeit und sein ÜBERRAGENDER Kampfgeist (O-Ton Herbert Köhler: …der rackert wie e und je da vorne drin….) hatte uns in den letzten Spielen doch gefehlt. In der 1. Hälfte entwickelte sich ein müder Kick mit wenig Tempo. Man hatte das Gefühl Merkerhausen konnte nicht und wir wollten nicht so Recht. Aber dennoch kamen wir zu SEHR GUTEN CHANCEN. Einmal Miro nach einer feinen Flanke von Michel, aber der Ball versprang. Die nächste Gelegenheit erneut für Miro, der sich - frei vorm Kepper auftauchend (nach prima Kombination über Maxi und Tobi) - den Ball zu weit vorlegte. Und auch Tobi mit ein zwei guten Möglichkeiten, aber ihm sollte (noch) kein Tor gelingen. Merkershausen kam nur sporadisch vor unser Tor und wenn’s mal etwas gefährlicher wurde waren entweder Timo oder Schmitti zur Stelle. So ging es mit diesem Remis in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel spielten wir etwas schwungvoller nach Vorne. Erneut kamen wir zu super Möglichkeiten von denen wir keine verwehrten konnten. Dann die 69 min. Wir fingen einen Angriff der Merkershäuser ab und spielten den Gegenzug sehr gut. Tobi trieb dann Ball nach vorne und legte Mustergültig auf Miro ab, der den Ball gegen die Laufrichtung des Keepers zum HOCHVERDIENTEN 1:0 einschob. Nun hatten wir ganz klar Oberwasser und drängten auf das 2:0, was uns vorerst aber nicht gelingen sollte. Aber dafür schafften wir es in der Abwehr relativ sicher zu stehen, ein absolut positiver Trend. In der 84 min. traf dann Tobi nach feiner Stahl Vorarbeit zum 2:0. Sein 1. Saisontor – hoffentlich ist nun auch bei ihm der Knoten geplatzt. Aber nur kurze Zeit später wieder der „alte“ Tobi. Nach einem prima Tempogegenstoß war er (wieder mal) allein vorm gegnerischen Kepper – Lupfer – drüber. Wir hatten noch die ein oder andere Gelegenheit das alles entscheidende Tor zu erzielen, aber es sollte uns nicht gelingen. Und so wurde es in den Schlussminuten noch mal eng. Nach einem Einwurf kam Andi Weiß am langen Pfosten völlig frei zu Schuss. Der absolut unverdiente Anschlusstreffer. Es wurde noch einmal hektisch, den die letzte Aktion noch einmal ein Freistoß für Merkershausen aus gefährlicher Position. Doch wir konnten die zu unpräzise geschlagene Flanke klären. Abpfiff – Heimsieg. Fazit: Wichtiger Erfolg, aber spielerisch ist noch viel Luft nach oben.

Benedikt Rückert 23.10.2009

Dienstag, 13. Oktober 2009

10. Spieltag Auswärtsspiel gegen Pfändhausen

Das Auswärtsspiel in Pfändhausen stand an. Wir wussten das uns eine sehr guter Gegner gegenüberstand, ist Pfändhausen doch aktuell 0 Niederlagen 2 Unentschieden und 5 Siegen aktueller Tabellenzweiter (bei einem Spiel weniger – was sie zum „imaginären“ Tabellenführer macht) hinter dem Klassenprimus aus Nüdlingen. Beiden Mannschaften starteten aggressiv in das Spiel. Es wurde um jeden Quadratzentimeter Rasen gekämpft und beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der Anfangsphase kamen wir sogar zu einer sehr guten Torchance. Wir spielten Willi, eigentlich ja Verteidiger, durch Maxi sehr schön frei und dieser traf aus ca. 20 Meter leider nur neben das Tor. Aber auch Pfändhausen kam das ein oder andere Mal gefährlich vor unser Tor. Meistens über unsere rechte Abwehrseite wo Kröte mit dem pfeilschnellen Benedikt Müller so gar nicht zu Recht kam. Kröte der offensiv gut spielte war schlicht und ergreifend zu langsam für diesen Linksaußen Müller. Zwar spielten die Pfändhausener Kicker dich Sache gut bis in den Sechzehner scheiterten dort aber entweder an sich selbst - meistens jedoch am ÜBERRAGENDEN Christoph Schmitt in unserem Gehäuse. Er war kurzfristig für den an der Leiste verletzten Momo eingesprungen und machte seine Sache mehr als gut. Was ich etwas Schade fand das Momo nicht mit nach Pfändhausen kam um das Team wenigsten Mental (Verbal) zu unterstützen. Allerdings kann es ja auch sein das im was dazwischen gekommen ist – weiß ich nicht und soll auch nicht als Vorwurf gelten. Zurück zum Spiel: An den ansonsten starken Abwehrreihen und am unbändigen Kampfgeist beider Teams lag es wohl das es Torlos in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams weiterhin nichts! Warmuth und Kröte tauschten die Seiten auf Grund der beschriebenen Problematik mit Kröte und diesem Müller. Warmuth hatte Ihn wesentlich besser im Griff, allerdings einmal entwischter er ihm. Und zwar in der 54. Spielminute DER Spielentscheidenten Szene. Nach einem Pass auf eben diesen Müller (der meiner Meinung nach zu lang für Ihn war und Schmitti den Ball locker hätte klären können), brachte Ihn unser Libero Daniel „Chiller“ Hornung als letzter Mann zu Fall. Dafür wurde er (ansonsten sehr gut gespielt) zu Recht mit Rot vom Platz gestellt. Und nun nahm das Unheil seinen Lauf. Manuel Kuhn schweißte das Leder aus 30 Meter unhaltbar in den Winkel – VERDAMMT. Nun mussten wir 35 Minuten in unterzahl einem Rückstand hinterher laufen. Aber wer dacht nun waren wir geschlagen der Irrte – Vorerst. Wir gaben trotzdem nicht auf und kämpften, rannten, grätschten unaufhörlich weiter. Wir waren dran am Ausgleich, aber er sollte uns nicht gelingen. In der 76 . Spielminute dann die Vorentscheidung. Nach einer Ecke FÜR UNS kommt Warmuth auf rechts an den Ball. Leider entscheidet er sich für einen Zweikampf (anstatt abzuspielen) den er verliert. Der Konter läuft über den (wie schon erwähnt) BÄRENSTARKEN Benedikt Müller und wird vollendet durch Thomas Gessner. Wieder ein Gegentor nach einer Ecke FÜR UNS- es ist zum „narrisch“ werden. Danach wurde es natürlich schwer für uns. Aber wir gaben immer noch nicht auf und drängten auf den Anschluss. Und wir hatten sie - DIE CHANCE - schlecht hin. Miro war eigentlich schon an seinem Gegenspieler vorbei aber irgendwie versprang im der Ball sodass er nur neben das Tor traf. Wir versuchten nun alles aber es sollte uns nichts mehr so recht gelingen. In der Schlussphase hatte Pfändhausen auch noch die ein oder andere Chance um zu erhöhen (bedingt durch unser höheres Risiko und die numerische Unterlegenheit) was aber absolut unverdient wäre. Der Sieg insgesamt allerdings geht in Ordnung, wobei wir mit etwas mehr Glück ein unentschieden auf jeden Fall hätten erreichen können wenn nicht gar müssen. Kurz vor Spielende hatten wir dann noch mal eine Chance aber auch dieser Ball wollte nicht rein und landete an der Latte.
Fazit: Stark gespielt und riesig gekämpft gegen eine absoluten Meisterschaftsfavorit.

Benedikt Rückert 13.10.2009

Dienstag, 6. Oktober 2009

9. Spieltag Heimspiel gegen Münnerstadt II

Das Heimspiel gegen die Reserve aus Münnerstadt stand an. Ähnlich wie Nüdlingen kamen auch sie mit ganz breiter Brust an den Gabolshäuser Haag, denn am vergangenen Spieltag fertigten sie Alsleben/Eyershausen mit 8:1 ab. Freilich wollten wir das etwas ausgeglichener gestallten – was und auch gelang, aber der Reihe nach. Wir starteten mit Rückenwind in die Partie was uns sichtlich gut tat, allerdings auch des ein oder andere Mal Probleme bei langen Bällen bereitete. Jedoch wurde auch sehr schnell ersichtlich dass die Münnerstädter Reserve das technisch klar versiertere Team stellte. Gegen Mitte der 1. Hälfte erhöhte Münnerstadt II dann den Druck und kam (WIE IMMER) zu besten Chancen nach Fehlpässen von uns. Einmal schien die Murmel sogar hinter der Linie aber der Schiedsrichter entschied auf weiterspielen. Riesen Dusel für uns. Ansonsten konnten wir das Spiel relativ ausgeglichen gestallten, wobei Münnerstadt optisch zu jeder Zeit des Spiels das überlegenere Team war. Bis zur Halbzeit konnten wir kaum überzeugen geschweige den zu gefährlich Torchancen kommen. Nur ein Schmitti Freistoss strich knapp am Gästegehäuse vorbei.
Nach der Pause spielten wir dann etwas besser. Der Führungstreffer zu diesem Zeitpunkt dennoch sehr überraschend. Miro setzte sich gegen drei (!!!) Gegenspieler durch und hatte bei seinem nicht gerade platzierten Schuss Glück das die Murmel rein ging. Und pünktlich mit diesem Tor war es dann auch wieder vorbei mit unserem kleinen „Zwischenhoch“. Nun war es erneut die Mannen aus Münnerstadt die das Heft in die Hand nahmen. Doch zeitweiße verteidigten wir ganz gut und konnten die knappe Führung halten. Bis zur 70 Spielminute. Über unsere rechte Abwehrseite setzte sich der Münnerstädter Linksausen sehr gut durch und konnte von Kröte und Stefan nicht aufgehalten werden. Seine Hereingabe kam Mustergültig auf den langen Pfosten wo Michael Warmuth Felix Müller sträflich frei zum Abschluss kommen ließ. Danach dann wir wieder mit leichten Feldvorteilen ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Gegen Ende hin mussten wir in der Defensive dann ein ums andere mal Höchstarbeit verrichten um das nun glückliche 1:1 über die Zeit zu bringen, was uns Schlussendlich auch gelang. Fazit: Ein „1:1 gewonnen“ gegen einen technisch uns zu jeder Zeit überlegenen Gegner.

Benedikt Rückert 06.10.2009

Montag, 28. September 2009

8. Spieltag Auswärtsspiel gegen Winkels

Das Auswärtsspiel in Winkels stand auf dem Plan und wir gingen schon etwas früher aufs Feld um uns an den Kunstrasenplatz zu gewöhnen. Aber dies erwies sich als nicht so einfach, denn wir mussten schnell feststellen dass der Ball auf diesem Geläuf sehr sehr schnell wird. Wir starteten an diesem Wahlsonntag nicht schlecht in die Partie. Für meine Begriffe waren wir in der ersten halben Stunde das optisch leicht überlegenere Team. Allerdings muss man auch klipp und klar sagen dass wir zu wenig bis gar keiner Chance kamen. Winkels machte das schon besser, aber auch nicht wirklich so dass man von akuter Not in unsrer defensive sprechen konnte. Außer einmal so ca. Mitte der 1. Hälfte als der Pfosten für den bereits geschlagenen Momo rettete. In der 33 min. dann folgende Szene. Ca. 30 Meter vor dem Tor eine normaler Zweikampf zwischen Stefan Pompe und seinem Gegenspieler, der Schiri sah jedoch ein Foul von Stefan (???). Den fälligen Freistoß zog Johannes Reuß direkt aufs Tor. Normalerweise eine sicher Beute für Momo. Doch er unterschätzte den Ball wohl leicht so dass der Ball im kurzen Eck einschlug (sicherlich hat der Platz auch hier seinen Teil dazu beigetragen). Danach war Winkels das klar bessere Team. In der 40. Minute ein weiterer Angriff von Winkels. Nach einer Flanke stand ein Stürmer klar im Abseits – kein Pfiff und just dieser Stürmer setzte bei Kröte nach und stört ihn massiv am klären der Situation. Benni – absolut DUMM – motze „Da muss man auch mal Abseits Pfeifen“ – Piff – gelbe Karte für Benni – indirekter Freistoß von der Strafraumkante - Tor – Scheiße… Danach Winkels weiterhin das bessere Team, aber bis zur Halbzeit konnten wir schlimmeres verhindern.
Wir kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Der für Willi eingewechselte „Eisekarl“ brachte deutlich mehr Schmackes in unser offensiv Spiel. Das größte Manko blieb aber nach wir vor (auch dank des Platzes) die Genauigkeit im Passspiel. Ein ums andere mal versprang respektive wurden hüpfende Bälle einfach zu schnell sodass wir immer wieder den Ballbesitz verloren. Anfangs der 2. Hälfte schafften wir es aber dennoch Winkels Offensivdrang zu unterbinden und spielten aus einer nun relativ sicher stehenden Abwehr mutig nach vorne. In der 75. Minute sollten diese Bemühungen belohnt werden. Der starke Eisekarl zu Maxi und der aus ca. 20 Meter mit einem feinen Lupfer zum Anschluss. Jetzt hatte wir Morgenluft gewittert und erhöhten den Druck. Dann die wohl Spielentscheidende Szene. Stefan am Ball. Maxi und Benni bieten sie an. Stefan entscheidet sich für Benni schießt dabei den verdutzten Maxi an. Dieser Abpraller wurde zur idealen Vorlage für Winkels die das sehr clever ausnutzen und Philipp Heinze schön frei spielten, sodass dieser freistehend vor Momo nur noch einschieben musste. Aber wir gaben noch nicht auf. Nur drei Minuten später erneut Eisekarl mit einem feinen Pass auf Michel. Der flanke aus vollem Lauf mustergültig auf Miro, der am langen Pfosten dann nur noch den Kopf zum erneuten Anschluss hinhalten musste. Nun wollten wir den Ausgleich und rannten mit Mann und Maus nach vorne. Aber es sollte uns nicht gelingen noch zu etwas zählbaren zu kommen. Winkels nun natürlich mit viel Platz zum kontern. In der 88. Minute schlossen die Hausherren dann einen erneuten Konter mustergültig ab und der erneut frei vor Momo auftauchende Philipp Heinze zeigte sich ein weiteres Mal Eiskalt und markierte den 4:2 Endstand. Fazit: Dieses Spiel haben wir aufgrund individueller Fehler von Momo und Benni in der 1. Halbzeit verloren.

Benedikt Rückert 28.09.2009

Mittwoch, 23. September 2009

7. Spieltag Heimspiel gegen Nüdlingen

Ein wunderbarer Herbstsonntag und der aktuelle Tabellenführer war zu Gast, klar dass wir da motiviert bis in die Haarspitzen waren. Nüdlingen kam mit ganz breiter Brust an den Gabolshäuser Haag, hatte man doch im letzten Spiel Alsleben mit 10:0 (!) nach Hause geschickt. Nüdlingen legte los wie die Feuerwehr. Schon kurz nach dem Anpfiff kamen sie gefährlich vor unser Tor, aber mit vereinten Kräften konnten wir klären. Nüdlingen war uns die komplette 1. Hälfte technisch klar Überlegen aber wir hielten kämpferisch SEHR GUT dagegen. Schade das Tobi schon so früh (33 min.) raus musste. Durch seine Schnelligkeit konnten wir uns ab und zu mal einen Entlastungsangriff erarbeiten. Aber auch Willi mit einer sehr guten offensiven Aktion als er mit rechts abzog und das Gästegehäuse nur knapp verfehlte. Ansonsten war es immer wieder Nüdlingen die in Richtung unseres Gehäuses marschierten, aber meist konnten wir rechtzeitig eingreifen. Beide Verteidiger (Schmitti, Benni) spielten hervorragend und wurden wenn es brenzlig wurde immer vom gut posierten Chiller unterstützt. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass die beiden „6er“ Stefan und Flo ihre Sache ebenfalls sehr sehr gut machten und auch Kröte auf der rechten Seite sehr gut spielte. Durch unsere gute Arbeit in der Defensive stand es zur Pause 0:0.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Wir spielten Maxi schön im Mittelfeld frei und dieser mit einem feinen Pass auf den nun Frei vorm Gästekepper auftauchenden Miro. Dieser blieb cool und verwandelte zum 1:0. Nüdlingen war nun etwas geschockt und suchte nun noch massiver die Flucht nach vorne. Aber - man muss es einfach sagen - wir verteidigten Clever (was in der letzten Zeit ja nicht immer der Fall war). Ein ums andere mal konnten wir (manchmal auch in höchster Not) klären. Und wenn der Ball doch mal auf die Kiste kam hielt Momo was zu halten war. Auch er erwischte einen seiner besseren Tage und zeigte phasenweiße starke Paraden. Miro hatte Mitte der 2. Hälfte die Riesen Chance zur Vorentscheidung, aber der Pfosten wusste dies zu verhindern. So mussten wir bis zum Schluss rennen, kämpfen, grätschen, foulen und nicht zu letzt ZITTERN. Aber wir brachten den knappen Vorsprung über die Zeit und Nüdlingen fuhr mit der 1. Niederlage im Gepäck nach Hause. Negativ war nur das sich Sebastian Bieber nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung einen Nasenbeinbruch nach einem Zweikampf zuzog.
Fazit: Dank niemals endender Leidenschaft eine knappen Erfolg eingefahren.

Benedikt Rückert 23.09.2009

Montag, 14. September 2009

6. Spieltag Heimspiel gegen Trappstadt

Im Heimspiel gegen den TSV aus Trappstadt wollten wir endlich unseren 1. Heimsieg einfahren. Zwar wussten wir schon vor dem Spiel das es wohl (wie immer in diesem Derby) schwer werden würde, wohl aber wussten wir auch dass den Trappstädtern einige wichtige Leute fehlten. Wir nahmen uns erneut vor die ersten Minuten nicht zu verschlafen, aber erneut wurde daraus nichts. Wir starteten wieder „schläfrig“ in das Spiel. Keine Aggressivität, kein Spielwitz, keine Laufbereitschaft. Und so kam es bereits nach 7 Minuten zu folgender Szene: Wir verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung (wie kennen das ja), Willi stand im Niemandsland so das der Trappschter Geissler über rechts durchbrechen konnte. Benni schaffte es nicht ihn am Flanken zu hindern und im 16ner setzten sich 2 Trappschter gegen 5 Gabolshäuser durch und Böckler traf im 3. (!!!) Nachschuss zum 0:1. In der Anfangsphase war Trappstadt klar die bessere Mannschaft. So nach 20 - 25 Minuten schafften wir es unsere „Lethargie“ abzulegen und ab der 30 Minute drängten wir Trappstadt massiv hinten rein. Immer wieder kamen wir gefährlich vors Tor. So ca. um die 35 Minute herum spielte Willi einen Traumpass auf Miro, der frei vorm Kepper auftauchte aber überhastet Abzog anstatt noch ein paar Meter weiter zu gehen. Kurz darauf Tobi mit einer Kopfballchance (nach schöner Willi Flanke) aber rechts daneben. Dann Tobi allein durch doch Zoller konnte den Ball ablaufen aber nur in die Füße von Flo Schlössinger, der anstatt auf das (leere) Tor zu schießen lieber noch einen Gegenspieler ausspielen wollte was eindeutig die falsche Entscheidung war. Dann kurz vor dem Pausenpfiff. Erneut Willi mit SUPERFLANKE auf Tobi, der per Kopf gegen die Laufrichtung des Keppers – Unterlatte. Es war zum Mäuse melken.
Nach dem Seitenwechsel spielten wir weiter offensiv offensiv offensiv. Wir wollten ihn unbedingt den Ausgleich aber er sollte uns nicht gelingen. Ein Timo Schuss wurde von Geisler von der Linie gekratzt. Stefan Pompe „klärt“ eher den Ball als das er Richtung Tor schießt und Tobi kann den zweiten Ball auch nicht verwerten. Stefan Stahl mit einem Schuss auch nichts. Die Krönung des ganzen war aber das wir es schafften DIE Chance zum Ausgleich zu versieben. In der 84 min. wird Maxi im 16ner zu Fall gebracht, aber Miro scheitern mit einem nicht platziert und stramm genug geschossenen Elfer an Florian Zoller. Wir hätten in diesem Spiel wohl noch Stunden weiter spielen können, wir hätten das Tor nicht getroffen. Fazit: Schläfrigkeit + Versagen vor dem Tor = eine absolut bittere Derbyniederlage.

Benedikt Rückert 14.09.2009

Montag, 7. September 2009

5. Spieltag Auswärtsspiel gegen Alsleben/Eyershausen

Das 4. Saisonspiel stand an und wir dümpeln bis dato nur mit einem Punkt auf Tabellenplatz 13 (Vorletzter!!!) herum, das sollte und musste sich natürlich ändern und so kam es auch. Aber der Reihe nach. Mit dem Auswärtsspiel gegen Alsleben/Eyershausen (in Alsleben) stand „die Mutter aller Derbys“ auf dem Programm. Wir nahmen uns vor mal nicht die 1. Hälfte zu verpennen, wie wir es in letzter Zeit so häufig taten. Und es begann eigentlich Traumhaft. Alsleben hatte Anstoß vertändelte den Ball aber leichtfertig im Mittelfeld. Pass auf Tobi, der kam über die rechte Seite fast unangegriffen in den 16ner und legte mustergültig für Michael Warmuth auf, der nur nun den Schlappen hinhalten musste – Rumms 0:1. Doch nur 2 Minuten später war der Vorsprung wieder dahin. Nach einem wütenden Angriff der keineswegs geschockten Alslebener und Eyershäuser, sprang Schmitti der Ball aus kurzer Distanz an die Hand – Elfmeter – Tor. Die ersten 10 Minuten entwickelte sich nun ein Spiel in Richtung unseren Tores. Alsleben kam in Person von Jürgen Katzenberger zu 2 100%igen Torchancen. Einmal spielte Momo nach einem Rückpass von Daniel Hornung den Ball direkt weiter in die Füße von Katzenberger aber gewann das 1:1 Duell und nur kurze Zeit später erneut Katzenberger allein durch aber Momo erneut Sieger. So ab der 10 Minute fingen wir uns und etwas und wurden etwas offensiver. Wir hatten Ball und Gegner einigermaßen im Griff ohne jedoch große Torgefahr auszuüben. Ab der 25. Minute war es dann wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Nun bestimmte Alsleben/Eyershausen wieder klar das Geschehen. Einmal konnte Maxi Weikert gerade noch vor dem davon geeilten Sebastian Kneuer retten aber in 35 Minute war es dann soweit. Das völlig verdient 2:1 für den Gastgeber durch Markus Endres. Das feine Zuspiel von Dirk Rössler war nur möglich da er von Schmitti sträflich allein gelassen wurde und seelenruhig agieren konnte. Diesmal hatte Momo keine Chance gegen den frei vor Ihm postierten Endres. Die letzen 10 Minuten weiterhin die Hausherren am Drücker. Zweimal Endres hätte jeweils per Kopf eine höhere Pausenführung für Alsleben/Eyershausen herstellen können wenn nicht sogar müssen. Mit dem 2:1 Waren wir noch sehr gut bedient.
Nach der Pause waren wir dann etwas bissiger/aggressiver. Wir konnten Alsleben weitestgehend vom eigenen Gehäuse fern halten und spielten konstruktiv nach vorne. Aber erneut Alsleben mit der Riesenchance durch Bamberger auf das 3:1. Doch Momo konnten den Schuss des eingewechselten Angreifers gerade noch mit dem Fuß abwehren. Nach dieser vergeben Chance für Alsleben nur noch wir am Drücker. Endlich rannten, kämpften, grätschten wir so wie das eigentlich von Anfang an der Fall sein sollte. Und spätestens nach dem Platzverweis gegen Sebastian Kneuer war die Gegenwehr der Gastgeber dahin. Kurz nach diesem Platzverweis kamen wir durch Miro zum hochverdienten 2:2. Sein Freistoß von halb Links ging an Freund und Feind vorbei ins Tor. Nun wollten wir mehr. Unser Gegner baute nun auch konditionell immer mehr ab. Doch es wollte und wollte kein Tor mehr für uns fallen. Bis zu 86. Minute. Benni wird am 16ner Eck angespielt und marschiert Richtung Torauslinie und wir gefoult (evtl. auch leicht eingefädelt). Michael Warmuth führte den Freistoß schnell aus und spielte auf den völlig freistehenden Benni, dieser zog ab – aber der Ball wurde geblockt. Den Abpraller nahm Daniel „Chiller“ Hornung aus ca. 30 volley und jagte den Ball ins linke Eck. Was für ein geiles Tor und grenzenloser Jubel in unserem Lager. Danach warf Alsleben alles nach vorne was uns im direkten Anschluss eine Konterchance brachte. Tobi setzte sich über die nun völlig emblöste rechte Seite durch, passte mustergültig auf Miro und dieser ließ sich die Chance freistehend nicht nehmen und markierte den 2:4 Endstand.
Herauszuheben sind in diesem Spiel unsere beiden Stürmer Daniel „Miro“ Leicht und Tobias „Killer“ Katzenberger. Beide mit enorm viel Laufaufwand und großem kämpferischen Einsatz. Miro krönte seine Leistung mit den beiden Toren und Tobi bereitet zwei Tore vor und war, man kann es eigentlich nicht oft genug sagen, wieder einmal BÄRENSTARK.
Fazit: Stark begonnen aber ansonsten die 1. Hälfte verpennt. Dennoch mit bemerkenswertem Schlussspurt verdient die ersten 3 Punkte geholt.

Benedikt Rückert 07.09.2009